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Solingen
Netzwerk für die Integration von Flüchtlingen

Solingen. "Unser Ziel war und ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie den Ausländerbehörden zu verbessern. Nur so ist es möglich, Flüchtlinge zu qualifizieren und ihnen Berufschancen zu eröffnen." Dies betont Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsbereichsleiterin bei der Bergischen IHK für Aus- und Weiterbildung und Koordinatorin des "Bergischen Netzwerks zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt". Im Netzwerk treffen sich regelmäßig die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die Kreishandwerkerschaften Solingen-Wuppertal sowie Remscheid, die Jobcenter und die Ausländerbehörden der drei bergischen Städte sowie das Projekt Partizipation Bergisches Städtedreieck. Mittlerweile hat sich in der Region einiges verändert. Inzwischen gibt es zentrale Anlaufstellen wie den "Integration Point" in Remscheid und das "Willkommenscenter" in Solingen. Im Dezember öffnet in Wuppertal das "Haus der Integration". Im Netzwerk selbst sei man näher zusammengerückt. "Alle Beteiligten profitierten von einer Zusammenarbeit, die inzwischen vertrauter, abgestimmter und strukturierter ist", sagt Bartl-Zorn.

Nachdem für viele Flüchtlinge bald die Phase der Sprachqualifizierung abgeschlossen sei, folge mit der Suche nach einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle nun oft der nächste Schritt. Hier werde das Netzwerk künftig seinen Arbeitsschwerpunkt haben, erklärt Carmen Bartl-Zorn.

(red)
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