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Solingen
Neue Decke für die Hauptverkehrsachse

Solingen: Neue Decke für die Hauptverkehrsachse
Die Bauarbeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße neigen sich dem Ende zu. An zwei Wochenenden wird nun lärmoptimierter Asphalt auf die Hauptverkehrsachse aufgetragen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Schlussspurt auf der Konrad-Adenauer-Straße - der zweite Bauabschnitt neigt sich drei Monate früher dem Ende zu. Von Uwe Vetter

Bis zum Nordstadtfest am 8. Juli soll der zweite Bauabschnitt der Konrad-Adenauer-Straße fertiggestellt sein und sich die Hauptverkehrsachse in ausgebauter Form präsentieren. "Jetzt steht der Schlussspurt an", sagte gestern Stadtdirektor und Baudezernent Hartmut Hoferichter. Wie schon der erste Bauabschnitt kann nun auch der zweite weitaus früher beendet werden, und zwar rund drei Monate.

Von Donnerstag, 22. Juni, 3 Uhr, bis einschließlich Montag, 26. Juni, 6 Uhr, wird die neue Schlussdecke in Richtung Schlagbaum aufgebracht. "Bis in Höhe der neuen Fußgängerampel am Theater", sagte Projektleiterin Anke Klink. Eine Woche später, von Donnerstag, 29. Juni, bis Montagmorgen, 3. Juli, 6 Uhr, kommt lärmoptimierter Asphalt in Richtung Innenstadt auf die Konrad-Adenauer-Straße. "Damit ist die Baumaßnahme weitgehend abgeschlossen", sagte Hoferichter. Im Herbst würden dann noch einige Bäume gepflanzt. Die neuen Fahrbahnmarkierungen werden drei bis vier Wochen später auf die Straße gebracht. Noch im Juni, so der Plan, wird auch die neue Ampel in Höhe Merian-/Kurfürstenstraße eingerichtet. Sie ersetzt die Baustellenampel. Sollte es allerdings ab dem 22. Juni Dauerregen geben, muss das Aufbringen der Schlussdecke verschoben werden. Bei einer kompletten Verschiebung würden neue Termine zeitnah mitgeteilt. Bei einer Unterbrechung der Bauarbeiten könnte möglicherweise der jeweils folgende Montag einbezogen werden und wäre dann ebenfalls von den Behinderungen betroffen. Von einer Verschiebung oder Unterbrechung beim Aufbringen der Schlussdecke gehen die Beteiligten zunächst aber nicht aus. "Wir müssen an zwei Wochenenden allerdings ziemlich massiv in den Verkehrsablauf eingreifen", sagte Hoferichter.

Los geht es am Donnerstag, 22. Juni, morgens um 3 Uhr. Über den Tag hinweg wird auf der Potsdamer Straße und der Merianstraße jeweils in den Einmündungen zur Konrad-Adenauer-Straße gearbeitet. Die beiden Straßen werden zur Sackgasse, sind aber über die Cronenberger Straße erreichbar. Das gilt auch das Parkhaus´ Merianstraße. Am Freitag, 23. Juni, 4 Uhr, starten dann die Arbeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße. Der gesamte Fahrzeugverkehr wird auf die Gegenfahrbahn geführt, dort steht je eine Fahrspur für jede Fahrtrichtung zur Verfügung.

Merianstraße und Potsdamer Straße bleiben geschlossen. "Allerdings wird bei den Bauarbeiten in Richtung Schlagbaum die Bushaltestelle Rathaus entfallen", sagte Anke Klink. Ziel ist es, dass am Montagmorgen, 26. Juni, 6 Uhr, wieder alles reibungslos in Richtung Schlagbaum läuft. Auch die Bushaltestelle Rathaus wird ab diesem Zeitpunkt wieder angefahren. Ab Donnerstag, 29. Juni, ist die Gegenrichtung dran. Hier starten die Arbeiten zunächst auf den Nebenstraßen (Norma-Zufahrt, Klemens-Horn-Straße, Kurfürstenstraße), bevor ab Freitag, 30. Juni, 4 Uhr, die Konrad-Adenauer-Straße eine neue lärmoptimierte Decke in Richtung Innenstadt bekommt. Auch hier wird der gesamte Verkehr auf die Gegenfahrbahn geführt.

Hartmut Hoferichter zeigte sich mit den Arbeiten des bauausführenden Unternehmens Eurovia zufrieden. "Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war gut", sagte der Stadtdirektor. Auch der Kostenrahmen sei eingehalten worden. Insgesamt kosteten die beiden Bauabschnitte zum Umbau der Konrad-Adenauer-Straße rund 5,3 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil liegt bei knapp zwei Millionen Euro.

Quelle: RP
 
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