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Solingen
Neue Logos mit den Kirchtürmen der vier Gemeinden

Solingen. St. Clemens, St. Michael, St. Engelbert und St. Mariä Himmelfahrt bringen das Erkennungszeichen zu Ostern heraus. Von Sandra Grünwald

Als sich vor einigen Jahren die vier katholischen Gemeinden St. Clemens, St. Michael, St. Engelbert und St. Mariä Himmelfahrt zum Pfarrverband Mitte-Nord (MiNor) zusammenschlossen haben, wurde ein Logo für diese neue Gemeinschaft entworfen. "Wir waren froh, dass wir das Logo hatten - aber jetzt war es Zeit für etwas Neues", sagt Monika Mertens, Sekretärin im Pastoralbüro St. Clemens und Mitglied des Öffentlichkeitsausschusses, der mit dem Entwurf eines neuen Erkennungszeichens betraut wurde. In Auftrag gegeben wurde das neue Logo vom Pfarrgemeinderat.

Ein Jahr lang haben mehrere Grafiker ehrenamtlich gearbeitet. Idee folgte auf Idee, Anregung auf Anregung, Kritik auf Kritik. So fand eine intensive Entwicklung statt, die auch Monika Mertens hautnah miterlebt hat. "Diskussionen über die Feinheiten der Darstellungen, über die Farben, was sagen sie aus", erzählt sie.

In der Tat unterscheidet sich das neue MiNor-Logo in Farben und Form vollkommen vom bisherigen. "Wir wollten die Kirchen etwas mehr in den Vordergrund stellen", erklärt Monika Mertens. So repräsentiert nun der stilistische Turm jeder der vier Kirchen in jeweils einem Farbquadrat die vier katholischen Gemeinden. Die vier Quadrate sind so angeordnet, dass sie ein Kreuz bilden - das Symbol für Christi Leben und Sterben. Auch die Farbwahl wurde nicht dem Zufall überlassen. So repräsentieren zwei grüne Farbfelder - ein helleres und ein dunkleres Grün - das Bergische Land. Die beiden anderen Farbfelder tragen mit Gelb und Blau die Farben der Klingenstadt Solingen. Dieses Logo soll ein Zeichen für die inzwischen gut funktionierende Zusammenarbeit der vier Gemeinden sein und eine gemeinsame Identität schaffen.

Nach intensiver Gestaltungsarbeit ist das neue MiNor-Logo nun fertig. "Wir nutzen jetzt die Gelegenheit, zu Ostern, das neue Logo rauszubringen", sagt Monika Mertens. So wurden Fahnen mit dem neuen Erkennungszeichen bedruckt, die während der Gottesdienste am Sonntag in die Kirchen getragen werden.

"Das neue Logo wird in jeder Messe vorgestellt", erklärt Mertens. Anhand der Fahnen wird mit den Kindern erarbeitet, was sie in dem Logo sehen und erkennen. Auf diese Weise können alle Gottesdienstbesucher das neue MiNor-Zeichen kennenlernen und erfahren mehr über die Symbole und Farben. So erkennt dieses künftig jeder auf Briefköpfen, der Website oder dem Pfarrbrief wieder und dem Ziel, das neue Logo zum Markenzeichen des MiNor-Landes zu machen, steht nichts mehr im Wege.

Quelle: RP
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