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Solingen
Neuer Wind in der Öffentlichkeitsarbeit

Solingen: Neuer Wind in der Öffentlichkeitsarbeit
Die Wuppertalerin Katja Lotze an ihrem neuen Arbeitsplatz am Birkenweiher. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Seit Juni ist Katja Lotze für die Außendarstellung und Werbung der Bergischen Volkshochschule zuständig. Von Sandra Grünwald

Zu ihrer neuen Arbeitsstelle ist Katja Lotze eigentlich durch Zufall gekommen. "Ich hatte früher schon einmal etwas mit der Volkshochschule zu tun und erfuhr dann von einer Stellenausschreibung", erzählt die 54-Jährige. Als sie sich die Ausschreibung durchlas, dachte sie: "Das ist doch genau mein Thema". Also bewarb sich Katja Lotze - und bekam die Stelle, obwohl sie als Kommunikationsdesignerin nicht aus dem Bereich Pressearbeit kommt. "Vielleicht auch gerade deshalb", mutmaßt die Wuppertalerin, "weil ich einen anderen Blick auf die Dinge habe."

Am 1. Juni hat sie ihre Arbeit aufgenommen und freut sich über den Vorteil, in der eher ruhigeren Sommerzeit die Möglichkeit zu haben, sich intensiv einzuarbeiten. Dazu gehört natürlich, dass sie sich über die Kursangebote und die Kursteilnehmer der VHS informierte. "Es sind überwiegend Frauen, zum Großteil über 40 Jahre", sagt sie. Das bedeutet, es gibt unterrepräsentierte Zielgruppen, "was das Geschlecht und das Alter angeht." Und diese Zielgruppen gilt es zu erreichen.

Um sich ein Bild über die einzelnen Fachbereiche der Bergischen Volkshochschule machen zu können, hat sie Gespräche mit allen Fachbereichsleitern geführt. "Ich wollte wissen, welche Anforderungen die einzelnen Bereiche haben und welche Wünsche und Vorstellungen die Leiter für die Zukunft hegen." Vor allem auf der Schiene der Sozialen Medien möchte Katja Lotze die VHS auf neue Wege führen, da diese als Werbeplattform inzwischen unverzichtbar sind. Dazu gehört natürlich auch eine regelmäßige Pflege, die durch einen funktionierenden Redaktionsplan auf viele Schultern verteilt werden kann. Durch den Einsatz von Facebook, Youtube und Co. lassen sich schnell ganz bestimmte Zielgruppen erreichen. Und nicht nur das. "Die Sozialen Medien sind nicht nur zum Konsumieren da, man erhält auch ein direktes Feedback", weiß Katja Lotze. Das mag wohl nicht immer nur positiv sein, kann aber wieder Impulse für die weitere Öffentlichkeitsarbeit geben.

Ein Bildkonzept möchte sie ebenfalls entwickeln. "Ich lege großen Wert auf die Außendarstellung, etwa wie sich die VHS präsentiert." Dazu gehört auch eine anwenderfreundliche Internetplattform. Katja Lotze hat also viel vor, aber die energiegeladene Frau steckt voller Tatendrang. So fährt sie an manchen Tagen sogar mit dem Fahrrad von Wuppertal zur VHS am Birkenweiher in Solingen. "Da bin ich eine Stunde unterwegs", verrät sie.

Geboren wurde Katja Lotze in Osnabrück. Auf verschlungenen Wegen kam sie über Bielefeld, Aachen, Düsseldorf und Belgien schließlich nach Wuppertal. "Mein Mann arbeitet in Remscheid." Neben ihrer Arbeit für die Bergische VHS ist sie weiter freiberuflich als Kommunikationsdesignerin tätig. "Das ist eine gute Kombination", betont sie. "Die beiden Tätigkeitsfelder ergänzen sich gut."

Quelle: RP
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