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Solingen
Neuer Wirt im Restaurant Hasseldelle

Solingen: Neuer Wirt im Restaurant Hasseldelle
Juraj Benko hat bis zur Eröffnung des Restaurants Hasseldelle am kommenden Samstag noch einiges zu tun. FOTO: mak
Solingen. Am Samstag will der 35-jährige Juraj Benko die Gaststätte in der Siedlung nach Renovierungen wiedereröffnen. Von Maxine Herder

Ein paar Nächte hat Juraj Benko gegrübelt, wach gelegen, geplant - dann hat er sich entschieden: Für das Restaurant Hasseldelle, für eine neue Aufgabe, eine neue Herausforderung. Am kommenden Samstag, 29. August, will der 35-Jährige als neuer Wirt das Traditions-Restaurant an der Rolandstraße wiedereröffnen. Bis dahin haben er, Ehefrau Anna und seine Helfer noch einiges zu tun: In den vergangenen zwei Wochen haben sie bereits neu gestrichen, die alten Teppiche rausgerissen, neuen Boden verlegt, neue Lampen und Bezüge für die Polster bestellt. Jetzt, sagt Benko, Vater von fünfjährigen Zwillingen, der das Inserat für die Gaststätte im Internet entdeckt hat, komme langsam die Aufregung: "Ich blicke sehr positiv auf die Eröffnung und bin überzeugt, dass es die richtige Entscheidung für mich und meine Familie war. Trotzdem bin ich natürlich gespannt, wie es wird."

Denn Juraj Benko weiß, dass er in große Fußspuren tritt: Rund 30 Jahre haben die Vorgänger, Ljubica und Slavko Rasic, das Restaurant, das für das Quartier Hasseldelle viel mehr als eine Gaststätte ist, betrieben, den soziokulturellen Treffpunkt der Nachbarschaft gepflegt, ihm einen Ort und Rahmen gegeben. All das will Juraj Benko selbstverständlich fortführen.

Bei der Speisekarte will er auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem setzen: "Auch wenn ich die Kunden bisher nicht kenne, hat mir mein Vorgänger bereits viel darüber erzählt, was sie mögen und was sie gerne essen. Dies wird selbstverständlich auch beibehalten. Zugleich wird es auch neue Speisen geben, viele frische Sachen, mehr Salate, ich plane unter anderem eine Wochenkarte", so der neue Wirt. Er ist gelernter Koch, hat die vergangenen 15 Jahre in einem kroatischen Restaurant gearbeitet. "Das, was die Gäste an diesem Restaurant lieben, wird es auch weiterhin geben. Und selbst wenn eine Speise nicht mehr auf der Karte sein sollte, bereiten wir sie natürlich gerne auf Wunsch zu", verspricht Benko.

Einen Koch, der ihn unterstützt, hat er bereits gefunden, die bisherigen Mitarbeiter des Restaurants werden weiter beschäftigt. Am Anfang wird er zudem vom bisherigen Betreiber unterstützt.

Auch die Kegelbahnen und die Möglichkeit, Feiern im Restaurant auszurichten, wird es weiterhin geben. "Wir sind da ganz offen und immer bereit, uns auf die Wünsche der Gäste einzustellen. Wenn jemand mittags mit einer Gruppe kommen möchte, wir aber erst nachmittags öffnen, machen wir dies möglich." Er habe, sagt der junge Mann, der mit seiner Familie derzeit noch in Siegburg lebt, keine Angst vor Arbeit und wisse, dass er es an der Hasseldelle schaffen könne.

"Aber natürlich müssen die Gäste kommen, damit ich auch wie mein Vorgänger die nächsten 30 Jahre hierbleiben kann."

www.restaurant.hasseldelle.de

Quelle: RP
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