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Bergischer Kunstpreis
Niko Chodor ist neuer Preisträger

Solingen.  Niko Chodor ist neuer Träger des Bergischen Kunstpreises. Wie das Kunstmuseum Solingen bekanntgab, wird der 1992 in Düren geborene Künstler für seine Installation "creationdestruction" ausgezeichnet und erhält die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung. Von Martin Oberpriller

Die Jury begründete ihre Entscheidung gestern damit, Niko Chodor, der zwischen 23011 und 2018 an der Kunstakademie Düsseldorf studierte, habe mit der Installation "creationdestruction" biografische subjektive Erfahrungen währen seines Studiums in der Landeshauptstadt verarbeitet. Texte, die ihn beeinflussten, seien von dem Künstler ebenso verarbeitet worden wie visuelle Strukturen, die in seinem Werk eine Rolle spielten, hieß es vonseiten der Jury.

Der Preis der Nationalbank AG wird anlässlich der Eröffnung der 72. Internationalen Bergischen Kunstausstellung am 28. September durch den Vorsitzenden des Vorstandes der Nationalbank, Dr. Thomas A. Lange, verliehen. Die Ausstellung hat von diesem Tag an bis zum 11. November geöffnet. Viele der Künstler sind Absolventen der Düsseldorfer Kunstakademie und bereits durch überregionale Ausstellungen bekannt. Es gibt aber auch noch wenig bekannte Künstler zu entdecken. Die Jury hat aus 320 Bewerbungen ausgewählt.

Folgende Künstler sind neben Preisträger Chodor vertreten: Wulf Aschenborn, Johannes Bendzulla, Dorothee Clara Brings, Katharina Busch, Catherina Cramer, Hakan Eren, Isabelle Heske, Christoph Knecht, Pia Krajewski, Robin Merkisch, Michael Müller, Franca Scholz, Caner Teker, Heiko Tiemann, die Künstlergruppe Tobias Hohn und Stanton Taylor.

 

 
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