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Julian Prete
Noch sind Ferienpässe zu haben

Solingen. Julian Prete, Leiter des Ferien(s)pass-Angebots, zieht eine zufriedenstellende Halbzeit-Bilanz der großen Aktion für Kinder und Jugendliche. Nur wenige Programmpunkte mussten bislang ausfallen, die Nachfrage war insgesamt groß.

Derzeit trifft man Sie oft in der Kinder-Oase an der Radrennbahn Dorperhof an, wo die Teilnehmer wieder einmal eine ganz eigene Stadt haben entstehen lassen. Wie viel bekommen Sie sonst von den Aktionen mit ?

Prete Persönlich bin ich auf Abruf bereit, im Zweifelsfalle zu den Aktionen zu fahren, die ja auch oft außerhalb von Solingen stattfinden. Generell ist das aber nicht vorgesehen. Bei der Kinder-Oase hingegen bin ich täglich, um das Team anzuleiten und die Entwicklung beurteilen zu können.

Gibt es denn Aktionen, die sie besonders gern mitmachen würden?

Prete Einige sogar. Ich wäre gerne beim Kartfahren dabei oder im Feriencamp Bausmühle, wo zum Beispiel Käse selber gemacht wird.

Wie sieht denn Ihre Bilanz nach der Hälfte der Sommerferien aus ? Gab es Zwischenfälle, oder mussten Sie Programmpunkte streichen ?

Prete Zwischenfälle gav es zum Glück nicht. Aber wie immer sind Aktionen leider nicht so gut angenommen worden. Das Beatboxen mit einem Musiker, der zeigt, wie man mit dem Mund Beats erzeugen kann, konnte wegen der geringen Nachfrage nicht stattfinden. Wir werden das aber im kommenden Jahr nochmal anbieten und sehen, wie die Resonanz ist. Auch das Interesse am Programm auf dem Bauernhof war erstaunlicherweise nicht so groß, so dass auch dort eine Aktion ausfiel.

Was lief im Gegensatz dazu gut?

Prete Wieder einmal ist die Kinder-Oase sehr beliebt. Die Zahl der Anmeldungen war sogar größer als im Vorjahr. Auch die neu angebotenen Ausflüge in den Maxipark in Hamm oder ins Deutsche Fußballmuseum in Dortmund kamen sehr gut an. Generell ist die Zahl von insgesamt 1500 verkauften Pässen gut.

Sind denn noch Pässe für Interessenten übrig?

Prete Ja. Wer noch Interesse hat, kann sich an die Stadt-Sparkasse, das Bürgerbüro oder an das Ferien(s)pass-Büro am Eiland 10 wenden.

Woher kommen eigentlich die Anregungen für neue Aktionen?

Prete Wir erhalten vor Ort Unterstützung von 60 Ehrenamtlern. Die kommen täglich mit Vorschlägen ins Büro. Wir sammeln alles in einem Ordner, den wir in der Vorbereitung für die nächsten Ferien durcharbeiten.

Sie sprachen davon, dass noch mehr Helfer benötigt würden. Was wäre eine optimale Zahl an ehrenamtlichen Unterstützern ?

Prete Grundsätzlich einmal kommen wir auch jetzt gut zurecht. Wir haben einen festen Stamm von Helfern, die immer dabei sind und die Jugendlichen auch bei ganz bestimmten Aktionen immer wieder gern betreuen. Hinzu kommen dann einige neue, auch im Alter von 16 oder 18 Jahren, die sich das alles einfach mal anschauen wollen. Angesichts einer Zahl von 419 Aktionen während der Ferien täten uns sicherlich 70 bis 80 Helfer gut.

Welchen Berührungspunkt haben Sie selbst mit dem Ferien(s)pass?

Prete Als Solinger war mir das immer geläufig. Selbst teilgenommen habe ich nicht, weil ich bei den Pfadfindern war. Im Zuge einer Tätigkeit im offenen Ganztag hatte ich bereits Kontakt zum Ferien(s)pass.

Wie sieht bei jemandem, der die ganzen Ferien hindurch arbeiten muss, die eigene Urlaubsplanung aus?

Prete Vor den Sommerferien ist es natürlich schwierig, weil man dann mitten in der Planung ist. Dafür verreise ich wohl nach den Ferien. Für mich passt das ganz gut. Schließlich fahre ich gern Snowboard.

ALEXANDER RIEDEL FÜHRTE DAS GESPRÄCH

Quelle: RP
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