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Solingen
OFC will Klarheit über seine Zukunft

Mit dem Stadion wird am Hermann-Löns-Weg auch der Kunstrasenplatz verschwinden, der augenblicklich noch hinter der Gegengeraden der Arena liegt und auf dem unter anderem der OFC Solingen zuhause ist. Doch während der Termin für den Abriss immer näher rückt, wissen die Fußballer weiterhin nicht, wo sie demnächst eine Heimat finden.

Darum wird sich der OFC-Vorsitzende Peter Deutzmann am heutigen Mittwoch mit Horst Schulten, Chef des Stadtdienstes Sport und Freizeit, treffen. Der Hintergrund: Es existiert ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2011, in dem den Nutzern des Kunstrasenplatzes am Hermann-Löns-Weg zugesagt wird, so lange auf der Anlage bleiben zu dürfen, bis der Ersatzplatz im Josefstal in Aufderhöhe errichtet ist.

Zwar versicherte die Stadt nun noch einmal, der Spielbetrieb in Ohligs sei "bis Juni gewährleistet". Aber der neue Platz im Josefstal lässt weiter auf sich warten und wird bis zum Ende des Stadion-Nebenplatzes auf keinen Fall fertig werden. "Konkrete Zeitpunkte lassen sich noch nicht nennen", betonte die zuständige Sportdezernentin Dagmar Becker gestern auf Anfrage unserer Redaktion.

Was wiederum den OFC in seinen Planungen beeinträchtigt. Zumal der Club nicht allein von der Einebnung des Kunstrasenplatzes betroffen ist. "Auch der Abriss der Tribüne tangiert uns, weil wir dort unsere Lagerräume haben", verdeutlichte Vereinschef Deutzmann vor dem heutigen Gespräch mit der Stadt.

Dennoch sind die Verantwortlichen in der Verwaltung zuversichtlich, eine befriedigende Lösung finden zu können. "Aktuell bemühen wir uns darum, für die am Hermann-Löns-Weg beheimateten Vereine im Rahmen der Übergangszeit eine Alternative zu entwickeln. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung hinbekommen werden", beteuerte Sportamt-Leiter Schulten am Dienstag.

(or)
 
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