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Solingen
Ohligser nehmen neuen Anlauf zu Standort-Verbund

Solingen. Es ist der zweite Versuch, in Ohligs eine Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) auf den Weg zu bringen. Am kommenden Dienstag, 21. Juni, werden Mitglieder des Vereins ISG Solingen-Ohligs ein überarbeitetes Arbeitsprogramm für den geplanten Verbund von Händlern und Immobilienbesitzern der Stadt Solingen übergeben.

Mit dieser jetzt fertiggestellten Endfassung des Arbeitsprogramms wollen die Ohligser einen neuen Anlauf zu der Standortgemeinschaft im Stadtteil nehmen. Ein erster Gründungsversuch war im vergangenen Jahr noch am Widerstand vieler Betroffener gescheitert. So hatte etwas mehr als ein Drittel der betroffenen Eigentümer Einspruch gegen den zunächst vorgestellten Satzungserlass eingelegt. Der Hintergrund: Das seinerzeit vorgesehene ISG-Gebiet war sehr weit gefasst gewesen, so dass es eine zu große Zahl an Wohnteileigentümern mit unterschiedlichen Interessen gegeben hätte.

Da in Ohligs aber auch danach ein Interesse an der Gründung einer ISG bestand, setzte der Verein, an dem von städtischer Seite unter anderem Stadtdirektor Hartmut Hoferichter beteiligt ist, seine Arbeit in den zurückliegenden Monaten fort und überarbeitete das ursprüngliche Konzept. Auf Grundlage etlicher Gespräche wurden die geplanten Maßnahmen sowie die Finanzierung modifiziert und auch das eigentliche ISG-Gebiet klarer abgegrenzt.

(or)
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