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Solingen
Personalrat: Komba und Verdi brauchen Feuerwehr

Solingen. Auf Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und Komba entfallen je acht Sitze; Feuerwehr-Gewerkschaft hat einen Sitz.

Im neuen, 17 Köpfe zählenden Personalrat der Stadtverwaltung sind jeweils acht Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Komba Gewerkschaft vertreten sowie Stephan Wilksen von der Deuschen Feuerwehr Gewerkschaft. Seine Stimme wird wohl darüber entscheiden, wer am kommenden Dienstag, 14. Juni, bei der konstituierenden Sitzung des Vorstands die Wahl des Vorsitzenden des Personalrats gewinnt.

Insgesamt hatten 56 Prozent der 3260 Beschäftigten der Stadt Solingen ihre Stimme abgegeben - sechs Prozentpunkte mehr als vor vier Jahren. Am Mittwochabend lag zunächst kein endgültiges Ergebnis vor, zumal sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Verdi und Komba abzeichnete. Erst gestern Morgen wurde schließlich das Ergebnis bekanntgegeben. "Wir haben zwar die meisten Stimmen erzielt, aber wir konnten die Mehrheit der Sitze nicht verteidigen", erklärte Komba-Vorsitzender Jürgen Albermann.

Er hofft jedoch, dass das Ergebnis die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre nicht trüben wird. "Bei den anstehenden Veränderungen in der Stadtverwaltung ist es wichtig, dass die Mitarbeiter Vertrauen in einen starken, geschlossenen und an den Mitarbeiterinteressen orientierten Personalrat haben", sagte Jürgen Albermann. Für die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi steht Uwe Hedtfeld - bisher schon freigestelltes Mitglied des Personalrates - auf Listenplatz 1, für die Komba Stephan Trunk, der Leiter des Stadtdienstes Ordnung.

Einer von beiden wird Thomas Knopp (Komba) ablösen. Der war als Vorsitzender des Personalrates nachgerückt, als der bisherige Vorsitzende Erwin Kohnke Leiter des Büros Oberbürgermeister wurde.

(uwv)
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