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Solingen
Politiker fordern mehr Mitsprache beim Klinikum

Solingen. Teile der Solinger Politik sind mit dem Informationsfluss aus dem Städtischen Klinikum unzufrieden.

Nachdem jetzt bekannt wurde, dass es in den Sommerferien im größten Krankenhaus in Solingen wegen der vorübergehenden Schließung von insgesamt drei Stationen zu Engpässen beim Personal sowie bei den räumlichen Kapazitäten gekommen war, wurden gestern Forderungen nach einer stärkeren Kontrolle laut. So verlangten Politiker unter anderem eine umfangreichere Einbindung und Mitsprache bei Entscheidungen sowie Prozessen, die das Klinikum betreffen.

Das Krankenhaus ist eine städtische Tochter, in deren Aufsichtsrat unter anderem Vertreter der im Rat vertretenen Parteien sitzen. Es könne nicht sein, dass Patientenbetten teilweise auf den Fluren stünden und die Politik davon keine Kenntnis erlange, hieß es am Mittwoch aus Ratskreisen, die gleichzeitig ankündigten, das Thema Klinikum nach der Sommerpause auf die Tagesordnung der zuständigen politischen Gremien setzen lassen zu wollen.

(or)
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