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Solingen
Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt

Solingen. Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depression - mit beträchtlichen Folgen für die betroffenen Personen und ihre Familien, aber auch für Unternehmen. Die Relevanz psychischer Erkrankungen steigt stetig - trotz rückläufiger Krankenstände wächst der relative Anteil. Er kletterte in den vergangenen 40 Jahren von zwei Prozent auf aktuell 15 Prozent.

Damit sind psychische Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für berufliche Ausfälle. An welchen Anzeichen können Arbeitgeber psychische Erkrankungen wie beispielsweise ein Burnout erkennen ? Wie kommt es zu einem Burnout? Was kann getan werden, um psychische Erkrankungen bei Mitarbeitern zu verhindern? Diesen und anderen Fragen gehen die Agenturen für Arbeit Solingen-Wuppertal und Mettmann am Donnerstag, 9. November, 16 Uhr, im Gut Hahn in Haan mit Hilfe zweier Experten beim "Business Talk" für Arbeitgeber nach.

Im Mittelpunkt des Vortrages von Thomas Müller-Rörich - "Depression aus Sicht eines ehemals Betroffenen" - steht die persönliche Erfahrung der schweren Depression eines Unternehmers, deren Auswirkungen auf das Berufs- und Privatleben, wie sie überwunden werden konnte und welche Faktoren dabei geholfen haben. Der Referent verfügt außerdem über eine jahrelange Erfahrung mit den Problemen in Betrieben und Behörden, teilt die Agentur für Arbeit mit.

Die zweite Expertin ist Dr. Claudia Härtl-Kasulke. Die Unternehmerin begleitet Führungskräfte und Teams in Veränderungsprozessen und Strategieentwicklung, damit der Mensch gesund seinen Alltag gestalten kann. Sie wird in ihrem Vortrag "Wertschöpfen durch wertschätzen- gesundes Arbeitsklima in Unternehmen" Lösungsansätze vorstellen, was getan werden kann, um psychische Erkrankungen bei Mitarbeitern zu verhindern.

(red)
 
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