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Solingen
Scharfe Kritik aus Verkehrsverbünden an National Express

Solingen. Die Verantwortlichen von National Express sind zum Krisengespräch mit den Spitzen des Nahverkehrs Rheinland (NVR), Nahverkehrs Westfalen-Lippe und Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr geladen worden. Der Grund: Beschwerden "über die mangelhafte Betriebsqualität der Linien RB 48 und RE 7". Die Verbünde monierten, dass zwischen Krefeld und Köln-Deutz für die RE 7-Linien oft nur Einfachzugeinheiten statt der Doppelzüge rollten. Kritik gab es auch an den Zugausfällen, die durch erkranktes Personal verursacht wurden.

Massiv beschwerten sich die Verantwortlichen bei dem Bahn-Betreiber über die oft mangelhafte Kundeninformation. "Obwohl wir annehmen, dass National Express alles tut, um die Zahl der Zugausfälle so gering wie möglich zu halten und der Betrieb durch die Baustelle zwischen Opladen und Solingen erschwert wird, können wir die Probleme nicht tolerieren", sagte NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek. National Express kündigte kurzfristige Verbesserungen an.

(US)
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