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Humboldtgymnasium
Schüler für besonderen Einsatz im Unterrichtsjahr geehrt

Humboldtgymnasium: Schüler für besonderen Einsatz im Unterrichtsjahr geehrt
Beim Humboldtabend im Industriemuseums wurden Schüler ausgezeichnet, die sich durch besonderes Engagement hervor gehoben haben. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Ein Jahr Ausbildung, ein Mal die Woche Dienst im Erste-Hilfe-Team, Verletzungen versorgen, bei Erkrankungen helfen, und das alles freiwillig und neben der Schule: Für ihren besonderen Einsatz wurde Lenja Königs am Dienstagabend stellvertretend für das Erste-Hilfe-Team des Humboldtgymnasiums geehrt. Und sie war nicht die einzige: Insgesamt 33 Schüler wurden im Rahmen des Humboldtabends im Scherenlager des Industriemuseums für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Es ist ein breites Spektrum an Einsatz und Engagement, für das die Schüler stehen: Sie haben besondere Leistungen in Mathematik, Englisch, Chemie oder Sport erzielt, Urkunden in Musik-Wettbewerben erhalten, engagieren sich im sozialen oder künstlerischen Bereich, sind technisch besonders begabt. Hendrik Kühn, Emily Röggener, Alexander Wahl und Lukas Jockisch beispielsweise haben mit der Roboter-AG - und ihrem selbst gebauten Roboter - gleich drei Urkunden bei der First Lego League abgeräumt.

Neuntklässler Markus Hübner hat nicht nur an der Internationalen Chemie-Olympiade teilgenommen und es bis in die zweite Runde in NRW geschafft, sondern auch schon das gesamte Abiturwissen in Chemie auf Leistungskurs-Niveau verinnerlicht und studiert nebenbei bereits physikalische Chemie an der Uni. Anne Schulz hat bei Jugend musiziert mit gleich zwei Instrumenten, Gitarre und Blockflöte, erste Plätze belegt. Abiturient Ferdinand Erbel war als Schülersprecher Ansprechpartner für alle Schüler, Organisator etlicher Veranstaltungen und hat unter anderen ein Projekt gegen Mobbing in der Schule initiiert. Und Marlene Kamphausen, Kathleen Maus und Luisa Hobrecht haben ein Konzept zur Neugestaltung der Pausenhalle entwickelt und tatkräftig umgesetzt.

"Schüler, die etwas besonderes leisten, werden schnell als Streber und Schleimer abgetan. Wir möchten, dass ihre positive Leistung eine besondere Anerkennung erfährt", sagt Regine Brückner-Kirchberg, die die Begabungsförderung an der Schule koordiniert. "Dabei geht es uns nicht nur um intellektuelle Leistungen, sondern auch Leistungen aus den Bereichen Soziales, Kunst oder Sport sollen besonders hervor gehoben werden." Nominiert werden die Schüler von Fachlehrern, aber auch von der Schülervertretung oder von Mitschülern. "Es geht nicht darum, im Vergleich zu anderen der beste zu sein. Es geht darum, in erster Linie etwas für sich selbst zu tun und daran wachsen zu können", betonte Schulleiter Marko Voigt.

Maxine Herder

Quelle: RP
 
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