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Solingen
Sekundarschule soll bekannter werden

Solingen: Sekundarschule soll bekannter werden
Alexandra Ohler (r.) und Anke Abel von der Leitung der Sekundarschule Solingen legen großen Wert auf kleine Lerngruppen, um jedes Kind individuell fördern zu können. FOTO: Kempner, Martin (mak)
Solingen. Die vier Gesamtschulen könnten Kooperationspartner der neuen Schule werden. Das regt SPD-Schulpolitikerin Iris Preuß-Buchholz an. Damit hätten die Sekundarschüler einen Platz in den Gesamtschul-Oberstufen garantiert. Von Günter Tewes

SPD-Schulpolitikerin Iris Preuß-Buchholz will die vier Gesamtschulen stärker in die Pflicht nehmen bei der Zukunftsausrichtung der Sekundarschule Solingen. Möglicherweise könnten die Gesamtschulen Kooperationspartner der neuen Schule in Gräfrath werden, sagte die Landtagsabgeordnete jetzt im Schulausschuss. Die Verwaltung könnte dies anregen. Darüber sollte die Schulpolitik nach ihren Worten nachdenken.

Mit dieser Partnerschaft hätten die Sekundarschüler mit dem entsprechenden Abschluss nach Klasse 10 auf dem Weg zum Abitur einen Platz in den Oberstufen der Gesamtschulen garantiert. Dies würde gewiss das Ansehen der im August 2013 gegründeten Sekundarschule bei Eltern stärken.

"Wir sind doch alle daran interessiert, dass die Sekundarschule funktioniert und eine gute Akzeptanz in der Stadt hat", betonte Preuß-Buchholz. Kooperationspartner der Schule sind derzeit die drei Solinger Berufskollegs mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten sowie das Gymnasium Vogelsang. Damit haben die Sekundarschul-Absolventen, falls gewünscht, in jedem Fall einen Platz in deren Oberstufen sicher.

Die neu gegründete Sekundarschule mit derzeit 157 Schülern, die jetzt im zweiten Jahr läuft, ist bei Solinger Eltern insgesamt offensichtlich noch nicht richtig bekannt, wie im Schulausschuss deutlich wurde. "Wir sind keine Hauptschule. Wir sind eine Gesamtschule ohne Oberstufe - für die Oberstufe haben wir Kooperationspartner", betonte Schul-Leiterin Alexandra Ohler.

Dreizügig ist die Sekundarschule an der Guntherstraße ausgelegt. Doch bereits im ersten Jahr starteten bei den Fünftklässlern vier Parallelklassen. Auch nach den Sommerferien im neuen Unterrichtsjahr werden wieder vier Klassen 5 eingerichtet. Nach Ohlers Worten werden die Räume im Unterrichtsgebäude denn auch knapp.

Iris Preuß-Buchholz hatte in einem SPD-Antrag für den Bildungsausschuss jedenfalls nach dem Raumkonzept der Schule gefragt - sowie dem Zeitplan für Umbauten, Sanierungsmaßnahmen und eventuelle Erweiterungen.

"Ziel ist eine bauliche Ertüchtigung der Schule in einem Mehrjahresprogramm" - so die Antwort der Verwaltung. Dazu gehört unter anderem, die Computerräume auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Zudem sind neben Verschönerungsarbeiten in Klassenräumen an einigen Stellen auch Durchbrüche und Sichtfenster zu benachbarten Räumen vorzunehmen.

Die für dieses Jahr geplante Sanierung des hauswirtschaftlichen Bereichs der Sekundarschule wird zum neuen Schuljahr allerdings noch nicht fertig. Vorgesehen ist deshalb, in einer Übergangsphase diesen Unterricht an drei Tagen in der Woche in Höhscheid durchzuführen.

Quelle: RP
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