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Solingen
Seniorenmesse "Aktivia" lockte viele Besucher an

Solingen. Zwischen den Ständen drängten sich so viele Menschen, dass kaum ein Durchkommen mehr möglich war. Auch einen Stand zu erreichen, war nicht einfach. So viele Besucher hatte die zehnte Seniorenmesse "Aktivia" am Samstag in die Hauptstelle der Stadt-Sparkasse gelockt.

24 Aussteller nutzten die Gelegenheit, auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen, um zu informieren und beraten, auch so mancher kostenlose Test konnte durchgeführt werden. So wie am Stand der Verkehrswacht Solingen, wo der Vorsitzende Jürgen Dahlmann und Franz Czepiczka von der Landesverkehrswacht einen Reaktionstest und einen Sehtest durchführten. Dazu sitzt der Interessent wie in einem Auto und hat ein Gas- und ein Bremspedal zur Verfügung. Sobald das rote Licht leuchtet, muss er bremsen und die Reaktionszeit kann gemessen werden. "Viele merken nicht, dass sie schlecht reagieren", weiß Franz Czepiczka. Weil die Reaktionsfähigkeit mit dem Alter abnimmt, sei ein Test wichtig, da der Prozess schleichend verlaufe.

Ein zweites Problem sei, dass häufig die Brillen nicht mehr stimmten. Besonders fatale Folgen hätte das bei Elektrofahrrädern. "Viele sehen nicht mehr so gut und erkennen die Gefahren zu spät." Außerdem verleite der Elektromotor dazu, schneller zu fahren, als man das mit einem normalen Fahrrad tue. "Dann gerät man in Gefahrensituationen, die man nicht überblicken kann", warnt Czepiczka.

Einen Überblick über die vielen Angebote, die es für Senioren gibt, möchte dagegen die Broschüre der "Initiative Zuhause leben" schaffen. "Wie können Menschen so lange wie möglich Zuhause leben", formuliert Alexandra Tkatschenko vom Hauspflegeverein die entscheidende Frage. Die Welt werde immer komplexer und es gebe auch viele unseriöse Angebote. Wie Senioren mobil bleiben können, auch wenn sie nicht mehr gut zu Fuß sind, zeigte anschaulich der kleine Transporter von "DRK mobil" vor der Sparkasse. "Man kann damit einen Rollstuhl transportieren und es gibt noch drei Sitzplätze", erklärte Koordinatorin Diana Krüger. Ob Fahrten zum Arzt oder ins Blaue - "DRK mobil" macht es möglich.

(sue)
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