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Solingen
Serenade im Rittersaal der Burg

Solingen. Fagottist Eduard Drobek ist beim Konzert der Solist des Abends.

Am Sonntag, 22. Mai, findet um 19 Uhr die traditionelle Burgserenade der Bergischen Symphoniker im Rittersaal auf Schloss Burg statt. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Kuhn spielen die Bergischen Symphoniker die Serenade D-Dur KV 239 "Serenata nottura" von Wolfgang Amadeus Mozart. In diesem Stück griff der Komponist gewissermaßen den Gedanken des Concerto grosso wieder auf, indem er eine Solistengruppe mit einem Streichorchester musizieren lässt. Besonders reizvoll kommt dies im Wechselspiel zwischen Soli und Tutti im abschließenden Rondo zum Ausdruck. Der Solist des Abends auf Schloss Burg ist der Fagottist Eduard Drobek, Mitglied der Symphoniker. Er spielt das Konzert für Fagott und Orchester in F-Dur von Johann Nepomuk Hummel. In dem selten zu hörenden Konzert verlangt Hummel seinem Solisten alles ab, was die damals neue Ventil- und Klappentechnik möglich gemacht hatte: Läufe über den gesamten Tonumfang des Instruments, extreme Sprünge, Verzierungen und vieles mehr. Das Konzert endet mit Joseph Haydns Symphonie Nr. 6 D-Dur mit dem Beinamen "Le matin".

Eduard Drobek wurde 1958 in Königshütte geboren und studierte an den Musikhochschulen in Kattowitz und Essen. Er war im Weltorchester (West-) Berlin (1981) und bei der Philharmonie Kattowitz (1982) tätig. 1984 erhielt Eduard Drobek den 2. Preis beim Fagottwettbewerb in Posen. Seit 1985 ist er Fagottist bei den Bergischen Symphonikern.

Eintrittskarten für die Serenade auf Schloss Burg kosten 15 Euro.

(red)
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