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Solingen
Sicherer Schulstart auf den Straßen

Solingen. Mit ihren neuen Schulranzen auf dem Rücken sind sie kaum größer als ein Auto, das am Straßenrand parkt. Für die gut 1370 i-Dötzchen beginnt in der kommenden Woche mit dem Unterricht auch der Schulweg, den die Kinder sicher bewältigen müssen. "Eltern machen sich immer Sorgen, nicht nur bei den Erstklässlern", erleben die Verkehrserzieher der Polizei. Uli Schmidt und Thomas Müller legen ihnen ans Herz, den künftigen Schulweg der neuen i-Dötzchen zuvor gemeinsam abzugehen, um selbst zu erleben, an welcher Stelle eine Gefahrensituation entstehen könnte: Dabei müssten die Erwachsenen den Schulweg auch einmal mit Kinderaugen wahrnehmen und zum Beispiel in die Hocke gehen. "Dann wird ihnen deutlich, dass die Erstklässler zwischen parkenden Autos nicht zu sehen sind." In der ersten Unterrichtszeit könnten Eltern die i-Dötzchen noch begleiten, aber möglichst nicht länger als sechs Wochen.

Nach den Worten von Schmidt und Müller sollten ihnen dann zumindest Teilstrecken zugemutet werden. Eltern müssen ihren Kindern auch etwas zutrauen und loslassen. Die Polizei-Verkehrserzieher erleben, dass dies der heutigen Elterngeneration sehr viel schwerer fällt. Schmidt und Müller informierten gestern vor dem Hofgarten in der City rund um den sicheren Schulstart. Dazu gehören auch reflektierende Kleidung sowie ein entsprechender Tornister.

An Erstklässler verteilten sie Kappen von der Solinger Verkehrswacht mit einem reflektierenden Rand. Dunkle Kleidung leuchtet lediglich 25 Meter weit, reflektierende Stoffe leuchten dagegen 150 Meter und warnen Autofahrer so frühzeitig.

(tws)
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