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Solingen
Signal für Unterstützung des Freizeitparks

Solingen. Die Gräfrather Gemeinde wandert an Christi Himmelfahrt - Merscheid und Rupelrath feiern Gottesdienst im Josefstal.

Christen erinnern sich an Christi Himmelfahrt daran, dass nach der biblischen Erzählung der auferstandene Jesus am 40. Tag nach Ostern vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren ist. Dieses Bild steht auch für den christlichen Glauben, dass der auferstandene Jesus Christus gemeinsam mit seinem Vater die letzte Macht über das Geschehen dieser Welt hat und sie in eine gute Zukunft führen wird. "Das Fest ,Christi Himmelfahrt' erinnert uns daran, dass für uns Menschen und für unsere Welt Luft nach oben ist", erklärt Superintendentin Dr. Ilka Werner. "Der Himmel ist offen: offen für unsere Visionen, Möglichkeiten und Hoffnungen und voller Zukunft."

Aus diesem Anlass pflegen auch Kirchen seit Jahrhunderten die Tradition, am Himmelfahrtstag Gottesdienste unter freiem Himmel zu feiern. So lädt die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath am morgigen Donnerstag, 5. Mai, um 10.30 Uhr zu einer Wanderung ab der Gräfrather Kirche am Markt in Richtung Fauna mit anschließendem Gottesdienst um 12 Uhr unter freiem Himmel am Ehrenmal.

Die Evangelischen Kirchengemeinden Merscheid und Rupelrath laden um 11 Uhr zu einem gemeinsamen Open Air-Gottesdienst im ehemaligen Freibad im Josefstal ein. Die Rupelrather Gemeinde möchte damit auch ein Signal der Unterstützung des geplanten Freizeitparks setzen. "Wir unterstützen das Engagement Aufderhöher Bürger für die Entstehung eines attraktiven Erholungs- und Freizeitgeländes in Aufderhöhe", betont der Rupelrather Presbyter Joachim Buchmüller.

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen das Fest Christi Himmelfahrt. Seinen Ursprung hat es in der biblischen Erzählung von der Auffahrt Jesu Christi in den Himmel. Den biblischen Evangelien zufolge hat er sich als Auferstandener seinen Jüngern auf der Erde gezeigt, mit ihnen Mahlzeiten eingenommen, ihnen den Auftrag erteilt, die frohe Botschaft zu verkündigen, und ihnen Mut zugesprochen. Die Apostelgeschichte berichtet weiter, dass Jesus am 40. Tag nach dem Ostermorgen vor den Augen seiner Jünger leiblich in den Himmel "zu seinem Vater" aufgefahren sei.

(red)
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