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VRR-Stationsbericht
Schlechte Noten für Bahn-Haltepunkte

Solingen: Bahnhöfe bekommen schlechte Noten
Graffiti am Haltepunkt Solingen-Vogelpark (Stand: 11.2.2016). FOTO: Köhlen, Stephan
Solingen. Die bekannten Probleme, die gleichen schlechten Bewertungen - die Bahn-Haltepunkte in Solingen haben im Stationsbericht des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) erneut extrem schlechte Noten bekommen. Von Guido Radtke

Einzig der gerade erst für rund 9,5 Millionen Euro modernisierte Hauptbahnhof erhält in allen Kategorien Sauberkeit, Funktion und Graffiti jeweils die beste Bewertung "akzeptabel". Tatsächlich hinterlassen sowohl die Eingangshalle, die Zugänge als auch die Bahnsteige einen konstant guten Eindruck - weil die Deutsche Bahn in Ohligs Reinigungstrupps einsetzt, die auch dafür zuständig ist, Schmierereien so schnell wie möglich zu beseitigen. Der insgesamt positive Bild wird jedoch weiterhin durch die Anzeigetafeln am Bahnsteig 1 sowie dem Mittelgleis 3/8 beeinträchtigt. Seit der Montage vor 13 Monaten warten sie auf die Inbetriebnahme.

Vier Mal haben Profitester des VRR im Jahr 2017 die Zugangs- und Bahnsteigbereiche begutachtet. Der Haltepunkt Vogelpark kam dabei unter den vier S-Bahn-Haltepunkten im Stadtgebiet traditionell am schlechtesten weg. Das Hauptproblem auf den beiden ungemütlichen, oftmals vermüllten Bahnsteigen: die großflächigen Graffiti an den Lärmschutzwänden. Selbst der kürzlich umgebaute Bahnhof Schaberg bekommt erneut die Gesamtbewertung "nicht akzeptabel", weil die Unterführung von Sprayern verunstaltet worden ist.

FOTO: Köhlen

An den beiden weiteren Stationen der S-Bahn "S 7" in Mitte und Grünewald sind es nicht nur die "wilden Kunstwerke", die das Gesamtbild stören, sondern auch die regelmäßig defekten Aufzüge - ein nahezu unlösbares Vandalismus-Problem.

Bahnhof-Check: So sahen die Haltepunkte 2015 in Solingen aus FOTO: Radtke, Guido
 
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