| 16.21 Uhr

Solingen
Solinger Band bei WDR2 zu hören

Solingen. Am Mittwoch, 10. März, sollten die Solinger um 21 Uhr ihr Radio einschalten. Dann ist die Solinger Band "Staus und Behinderungen” in der WDR2-Sendung "Musikszene NRW” zu hören. Von Pia Bergmeister

Dort werden seit Mitte des letzten Jahres in jeder Sendung drei regionale Bands vorgestellt. Die Zuhörer entscheiden in der Woche nach der Sendung durch eine Abstimmung im Internet, welche Band ihnen am besten gefallen hat. Das Stück der Gewinnergruppe wird dann auch in der folgenden Woche wieder gespielt. Zugelassen sind nur Laiengruppen, die in ihrer Freizeit Musik machen.

Solche Hobbymusiker sind auch die Mitglieder von "Staus und Behinderungen”. Einige der Bandmitglieder kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit. 1994 gründete sich die Gruppe als reine Studioband. Sieben Jahre später kam es zu einer Neuformation. Seitdem ist auch Andreas Schultz mit dabei, der Akustikgitarre, Mandoline, Banjo, Ukulele und Glasharfe spielt. Der 50-jährige Solinger, der in Bonn und Berlin für das Bundesministerium der Justiz arbeitet, freut sich zusammen mit seinen Kollegen schon sehr auf die Radiosendung Anfang März.

"Wir waren eine der letzten Bands, die sich Mitte des letzten Jahres beworben hat und mussten deshalb mit einer langen Wartezeit rechnen.” Teilnahmebedingung war, dass "Staus und Behinderungen” wie ihre Konkurrenten ein dreiminütiges Stück einreichen mussten, das dann im Radio zu hören ist. Die Solinger Band entschied sich für den Titel "Passagiere” von dem gleichnamigen Album.

"Es war gar nicht so einfach, ein dreiminütiges Stück zu finden”, lacht Andreas Schultz. Die Musik der Band ist wesentlich durch den Progressive Rock der frühen 70-er Jahre geprägt. "Da dauern Songs gerne auch mal über zehn Minuten”, so Schultz. Für den Radiowettbewerb sei "Passagiere” im Gegensatz zur Bühnenversion also deutlich gekürzt worden. "Wir hoffen natürlich, dass uns die Solinger durch ihre Stimme unterstützen”, wünscht sich Bandmitglied Andreas Schultz. Selbstverständlich hätten "Staus und Behinderungen” auch schon alle Freunde, Familienmitglieder und Kollegen mobilisiert, für sie zu stimmen.

Zwar dürfte die Band bereits bei zahlreichen Konzerten ihr Können unter Beweis stellen, aber durch das Radio erreichen sie eine viel größere Hörerschaft. "Das ist eine super Chance, auch wenn wir nicht gewinnen”, findet Andreas Schultz. Er wird in Berlin sein, wenn "Staus und Behinderungen” zu hören sind. "Zusammen mit Matthias Gerschwitz werde ich die Sendung über das Internet hören und natürlich auch aufzeichnen.”

 
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