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Solingen
Solinger beraten bei der Landessynode mit

Solingen. "Weite wirkt!" - so lautet das Motto der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die am Sonntag mit einem Gottesdienst in Bad Neuenahr begann und bis zum kommenden Freitag dauert.

Unter den 209 stimmberechtigten Synodalen aus 38 rheinischen Kirchenkreisen ist auch der Solinger Kirchenkreis mit Delegierten vertreten. Superintendentin Dr. Ilka Werner, die Ärztin Dr. Irmela Müller-Stöver und der Jurist Dr. Horst Butz sind langjährige Landessynodale. Superintendentin Werner als Vorsitzende des Theologischen Ausschusses und Butz als Vorsitzender des Finanzausschusses sowie Müller-Stöver als stellvertretende Vorsitzende des Nominierungsausschusses haben dabei wichtige synodale Ämter inne. Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr Pfarrer Helmut Benedens aus Ketzberg. Mit dem Diplom-Kaufmann Hartmut Rahn als Mitglied der Kirchenleitung sitzt außerdem ein Solinger im Präsidium der Landessynode.

Helmut Benedens hat bei seiner ersten Landessynode großen Respekt vor den umfänglichen Vorlagen, die in den gut zwei Kilo Synodenunterlagen stecken: "Da wurde viel wichtige Vorarbeit geleistet." In Bad Neuenahr wird er im Innerkirchlichen Ausschuss mitarbeiten und seine Erfahrungen als langjähriger Ketzberger Gemeindepfarrer einbringen: "Ich möchte unsere Situation in Solingen in die Beratungen einbringen und so dazu beitragen, dass in den Abläufen der Landeskirche die Lebenswirklichkeit der Gemeinden zur Geltung kommt."

"Weite wirkt!" - das Motto der Landessynode spielt auf das evangelische Themenjahr "Reformation und die Eine Welt" an, mit dem die Evangelische Kirche in Deutschland auf das Reformationsjubiläum 2017 zugeht. Im Mittelpunkt auch der landessynodalen Beratungen stehen daher sowohl die Beziehungen der Landeskirche und ihrer 719 Gemeinden zu Partnergemeinden in aller Welt wie auch die christliche Verantwortung für die großen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Thema werden die Ergebnisse eines ökumenischen Besuchs, bei dem auch zwei evangelische Geistliche aus Tschechien und aus dem Kongo in Solingen zu Gast waren. Die Synodalen beraten denn auch darüber, wie den weltpolitischen Herausforderungen wie Energieverbrauch, Klimakrise, Landverbrauch und Flüchtlingskrise theologisch zu begegnen ist.

(tws)
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