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Solingen
Solinger gedenken zum Volkstrauertag der Toten

Solingen. Am gestrigen Volkstrauertag ist in Solingen wieder an verschiedenen Orten aller Kriegstoten sowie der Opfer von Gewaltherrschaft weltweit gedacht worden. Unter anderem gab es Veranstaltungen in den Stadtteilen Gräfrath, Höhscheid sowie in Ohligs. Von Martin Oberpriller

Auf dem Parkfriedhof in Gräfrath versammelten sich zum Beispiel am Sonntagvormittag mehrere Dutzend Menschen, um an die Toten der Kriege sowie an die Gewaltopfer zu erinnern. Unter anderem waren der Gräfrather Schützenverein, der Sängerbund, das Deutsche Rote Kreuz Solingen, die Hahneköpper, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie Jugendliche aus den Reihen der Jugendfeuerwehr vor Ort. Pfarrer Thomas Schorsch von der evangelischen Kirchengemeinde in Gräfrath hielt eine Rede. Musikalisch wurde die Veranstaltung zum Volkstrauertag von den Mankhauser Musikanten begleitet. Abschließend wurde auf dem Parkfriedhof ein Kranz im Gedenken an die Toten niedergelegt.

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. In dieser Zeit fiel der Gedenktag immer die Frühjahrszeit. Seit dem Jahr 1952 findet der Volkstrauertag stets zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt.

Quelle: RP
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