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Solingen
Solinger und Wuppertaler Chöre gehen gemeinsam

Solingen. Bisher konnte die Kreis-Sängervereinigung Solingen (KSV) 18 Chöre zu ihren Mitgliedern zählen. Seit dem Kreis-Sängertag am Samstag sind es 44 Chöre. Nach der Auflösung des Sängerkreises Wuppertal haben 26 Chöre aus Wuppertal einen Antrag auf Mitgliedschaft in der KSV gestellt. Diese Anträge wurden während der Versammlung im Helga-Leister-Haus einstimmig angenommen und die neuen Mitglieder mit einem begeisterten Applaus begrüßt. Von Sandra Grünwald

Nun ist die Vereinigung auf rund 1800 Sänger angewachsen. Natürlich sind nun noch viele Formalitäten zu klären. Das beginnt mit einer Abänderung der Satzung, die der bisherige KSV-Vorstand erarbeiten wird, und die während der nächsten Sitzung diskutiert werden soll. Auch neue Vorstandswahlen stehen ins Haus, wobei sich der aktuelle Vorstandsvorsitzende Andreas Imgrund für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden einen Sänger aus Wuppertal wünscht. Auch für weitere Ämter sollen Vertreter von Wuppertaler Chören in den Vorstand gewählt werden.

Da die KSV nun nicht mehr nur die Kreis-Sängervereinigung Solingen ist, wird auch nach einem neuen Namen gesucht. Ein erster Vorschlag "Bergischer Chorverband Wuppertal-Solingen" wurde mit großer Zustimmung bedacht. Eine Homepage wird über die Termine der einzelnen Chöre informieren. 2016 werden die Ehrungen der Jubilare jedoch noch getrennt durchgeführt. Die Solinger Jubilare werden am 6. März ausgezeichnet, die Wuppertaler Jubilare im Herbst. Für 2017 wird es dann eine gemeinsame Ehrung geben. Das erste Amt, mit dem nun offiziell ein Wuppertaler Sänger betraut wurde, ist das des Rechnungsprüfers. Hierfür wurde Michael Pfeiffer, der zweite Vorsitzende des MGV Alemannia aus Wuppertal-Vohwinkel einstimmig gewählt. Andreas Imgrund sprach noch einige bevorstehende Termine an. So wird am 16. April 2016 ein Solidaritätskonzert zugunsten der Bergischen Symphoniker stattfinden. Der extra zusammengestellt Projektchor probt bereits seit Anfang Januar. "Geübte Sänger können aber gerne noch einsteigen", erklärte Imgrund.

Quelle: RP
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