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Kommentar
Sparmaßnahmen an falscher Stelle

Solingen. Die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst sind in Solingen seit Jahren ein eingespieltes Team. Entweder die Retter arbeiten bei Großlagen alle zusammen. Oder sie entlasten sich gegenseitig und springen ein, wenn Einsatzkräfte an anderer Stelle eingebunden sind. Reibungslos. Von Guido Radtke

An anderer Stelle hat die Stadt Solingen nicht gespart, damit die Feuerwehr im Notfall den Dienst leisten kann, der von ihr erwartet wird, um Leben zu retten. Die mögliche Ablösung der Malteser im Rettungsdienst durch einen nicht in der Klingenstadt ansässigen Anbieter bedeutet Sparen an falscher Stelle. Die Malteser sind nicht nur während ihrer Arbeitszeit zur Stelle, sondern haben sich auch in ihrer Freizeit engagiert, um beim Dürpelfest oder anderen Veranstaltungen zu helfen. Sie sind deshalb motiviert, weil sie in der Mehrzahl aus Solingen kommen, ihre Stadt kennen und sich nicht nur in ihrem Job mit ihr identifizieren. Das ist unbezahlbar und so von keinem auswärtigen Rettungsdienstler zu erwarten.

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