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Solingen
Spiel und Spaß für den guten Zweck

Solingen. Ein buntes Bühnenprogramm bietet der Familientag auf dem Gelände des Industriemuseums. Auftakt ist anlässlich des 25. Jubiläums des Sommerfestes für behinderte und nichtbehinderte Menschen ein Dankgottesdienst. Von Sandra Grünwald

Aus den 22 Vereinen, die das erste Sommerfest für behinderte und nichtbehinderte Menschen ausrichteten, hat sich ein Familientag entwickelt, an dem inzwischen 80 Vereine, Verbände, Einrichtungen und Initiativen teilnehmen. "Es war mir wichtig, dass zum 25. Jubiläum ein Dankgottesdienst gehalten wird", sagt Rita Pickardt, Vorsitzende des "Vereins zur Förderung des Familientages für Behinderte und Nichtbehinderte", die den Familientag ursprünglich ins Leben gerufen hat. Der ökumenische Gottesdienst findet am Samstagabend (4. Juni) um 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Wald statt. Im Anschluss wird bei einem kleinen Empfang zum Austausch und Gespräch eingeladen.

Der "25. Solinger Familientag für Behinderte und Nichtbehinderte" startet dann am kommenden Sonntag, 5. Juni, um 11 Uhr in und rund um das LVR-Industriemuseum in Merscheid. Eröffnet wird der Familientag von der diesjährigen Schirmherrin Anke Kuhn-Emons von der in Ohligs ansässigen Firma Emons, die den Familientag schon seit vielen Jahren nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig unterstützt. "Wir sind ein Solinger Unternehmen, das sich mit dem Familientag identifizieren kann", erklärt die Schirmherrin. "Unser Anliegen ist es, das Zusammenleben zu fördern." So beschäftigt die Firma denn auch Menschen mit Behinderung. Denen möchte auch das Industriemuseum ein attraktives Angebot bieten. "Ziel ist es, nicht nur ein Angebot für, sondern auch mit Menschen mit Behinderung zu schaffen", erklärt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Nicole Scheda. "Wir wollen Kultur für alle machen." Da passt der Familientag perfekt. Neben dem Industriemuseum sind auch der Caritasverband Solingen/Wuppertal, die Malteser und der Solinger Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Kooperationspartner. "Wir wollen sowieso Leuten helfen", erklärt Günter Zimmermann vom DRK, das bereits seit Beginn des Familientags die Logistik übernommen hat und auch mit einem Infostand vertreten ist.

Ganz neu mit dabei sind in diesem Jahr die Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt, der Chor "Einmalig", Raduga, der Reha- und Behindertensport 1953, das Sanitätshaus Köppchen und das städtische Spielmobil. Mindestens 50 Prozent des Erlöses geht an den Förderverein Familientag, der damit Menschen mit Behinderung unterstützt, zum Beispiel mit einem Zuschuss für einen Therapiehund für die Wilhelm-Hartschen-Schule, einer Isohose für einen Jungen oder dem behindertengerechten Umbau eines Badezimmers. Der Familientag findet von 11 bis 18 Uhr statt. Parkmöglichkeiten gibt es auf den umliegenden Firmenparkplätzen. Bei Vorlage des Veranstaltungsflyers sind die Fahrten in den Linienbussen zwischen den Parkplätzen und dem Museum kostenlos.

Quelle: RP
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