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Am Brabant ist die Hoffnung zurück

Lokalsport: Am Brabant ist die Hoffnung zurück
Davide Mangia (Mitte) gab gestern das Phantom: Er war wenig zu sehen, doch mit zwei Treffern sorgte er für den Union-Sieg. FOTO: Martin Kempner
Solingen. BSC Union gewinnt wichtiges Spiel gegen Hilden. VfB siegt in Maroc und freut sich über den Erfolg von DITIB. Von Michael Tesch und Thomas Rademacher

BSC Union Solingen - Sp.-Vg. Hilden 05/06 3:1 (2:0). Zweites Heimspiel unter Necati Ebrem, zweiter Sieg für den BSC Union Solingen. Die Blau-Gelben sind nach dem gestrigen 3:1-Erfolg über die Sp.-Vg. Hilden 05/06 zurück im Geschäft. Nur noch zwei Punkte beträgt der Abstand der Ohligser auf den ersten Nichtabstiegsrang in der Fußball-Bezirksliga. Allerdings waren die Voraussetzungen alles andere als gut, musste der neue Union-Trainer doch aufgrund von Ausfällen - Francesco la Rosa (Sperre nach der fünften Gelben Karte) und Carlo Farella (beruflich verhindert) - Innenverteidigung und defensives Mittelfeld umstellen. Und so benötigten die Ohligser dann auch einige Minuten gegen engagiert und sehr robust auftretende Hildener, um ins Spiel zu finden. Das erste Ausrufezeichen setzte dann Christopher Nötza in der 16. Minute, doch sein abgefälschter Distanzschuss landete nur am Pfosten. Zwei Minuten später leitete Nötza dann die Führung ein - mit einem Freistoß auf Damir Bajrektarevic, der per Direktabnahme das 1:0 besorgte. Auch beim 2:0 verdiente sich Nötza den Assist. Sein schnell ausgeführter Freistoß schickte Bajrektarevic, der Mittelfeldspieler legte den Ball quer auf Davide Mangia, der sicher verwandelte (45.+2).

In der zweiten Halbzeit drehte Hilden dann auf, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der Anschlusstreffer fallen würde. Doch mit dem ersten Konter besorgte Mangia (60.) das 3:0. Fünfzehn Minuten darauf dezimierten sich die Gäste durch eine Rote Karte selber - und doch gelang ihnen der Anschlusstreffer (78.) sowie eine Minute darauf ein Pfostenknaller. Doch das war es dann aber auch, denn mit Mann und Maus engagiert verteidigend retteten die Ohligser den Vorsprung ins Ziel - am Ende gegen nur noch neun Hildener.

SV DITIB Solingen - TV Dabringhausen 3:2 (1:2). Für die Überraschung des gestrigen Spieltages sorgte der SV DITIB. Mit 3:2 siegte die Elf von Necmettin Gül gegen den Tabellendritten TV Dabringhausen. "Trotz aller bekannter Personalsorgen habe ich meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass wir Dabringhausen schlagen können", freute sich Gül. "Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich nach dem 0:2-Rückstand nicht aufgegeben und zurückgekämpft hat." Davide Lo Martire (41.) hatte kurz vor der Pause verkürzt, Mario Papini nach dem Seitenwechsel die Treffer zwei (76.) und drei (82.) erzielt. "Wir haben guten Fußball gespielt und verdient gewonnen", sorgte Gül selber dann nach dem Spiel für einen Wermutstropfen: "Ich habe der Mannschaft mitgeteilt, dass ich im Sommer aufhören werde."

FC Maroc Düsseldorf - VfB Solingen 1:2 (0:2). Nicht nur Dabringhausen verlor, sondern auch der zweitplatzierte TSV Eller kassierte eine Pleite. Damit ist der VfB Solingen wieder im Rennen um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Die Baverter machten bei Maroc ihre Hausaufgaben mit einem 2:1-Sieg. Schon nach wenigen Sekunden gingen die Gäste in Führung. Nikola Aleksic wurde im Strafraum gefoult und verwandelte den Elfmeter gleich selbst. Eine halbe Stunde später legte der Stürmer das 2:0 per Volleyabnahme auf Flanke von Ivan Solida nach. Fast hätte Aleksic seinen dritten lupenreinen Hattrick in der dritten Hälfte in Folge gemacht, doch er scheiterte knapp am Torhüter. In der zweiten Halbzeit hatte der VfB allerdings großes Glück. Die Gastgeber verkürzten und waren danach nah dran am Ausgleich. Torhüter Florian Kölmel parierte gleich mehrere Male, um den Sieg festzuhalten.

SG Vatanspor - 1. FC Monheim 1:6 (0:5). Ersatzgeschwächt musste Sahin Sezer seine SG Vatanspor gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Monheim aufs Feld schicken. "Und unsere Ausfälle waren nicht zu kompensieren", erklärte der Trainer. Beim Stande von 0:6 hatte sein Bruder Mehmet für den Ehrentreffer gesorgt (71.). "Erst in der zweiten Halbzeit haben auch wir angefangen, Fußball zu spielen", erzählte Sezer. "Wir hatten auch gute Möglichkeiten, doch Monheims Keeper hat auch die Unhaltbaren gehalten." Wenn der FC-Torhüter nicht so gut gewesen wäre, wäre das Spiel 4:6 ausgegangen, so Sezer.

Quelle: RP
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