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Handball
Aufderhöhe freut sich auf die Premiere

Handball: Aufderhöhe freut sich auf die Premiere
Die Aufstiegsfeier: Aufderhöhes Trainer Max Ramota hält die Schale des Verbandsliga-Meisters sicher. FOTO: Tinter
Solingen. Erstmals in der Vereinsgeschichte startet der TSV in der Handball-Oberliga, in der auch der BHC II aktiv it. Von Lars Hepp

TV Aldekerk - Bergischer HC II. Eigentlich beginnt die Saison der Handball-Oberliga laut Trainer Patrick Luig erst in der nächsten Woche mit der Heimpartie gegen die SG OSC Wölfe Rheinhausen. Denn beim Niederrheinmeister der vergangenen Spielzeit, dem TV Aldekerk, sei so gut wie nichts zu holen. "Die sind extrem heimstark und verfügen über eine hervorragende Mannschaft. Auch in diesem Jahr wird bei der Titelvergabe sicherlich kein Weg an Aldekerk vorbeiführen", betont der A-Lizenz-Inhaber, der von einer großen Ausgeglichenheit in der Liga ausgeht. Laut Luig werden mehr als zehn Mannschaften um den Sprung in die für die Saison 2016/17 neu geschaffene Nordrheinliga kämpfen. "Und ich hoffe, dass wir da ein bedeutendes Wörtchen mitreden können. Für unsere Nachwuchsförderung wäre das enorm wichtig", meint der Übungsleiter.

Dennoch werden die Solingermorgen (19.30 Uhr) mit einem guten Gefühl an den Start gehen, die Vorbereitungsphase verlief insgesamt sehr vielversprechend. Gerade mit den beiden neuen und körperlich starken Kreisläufern Sam Lindemann und Mats Heyde hat sich die BHC-Zweitvertretung enorm verbessert. "Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben. Wir wollen locker aufspielen und auf jeden Fall da sein, wenn Aldekerk schwächeln sollte", so Luig weiter. Nicht mit dabei sein werden die verletzten Tobias Joest und Christopher Hindrichs. Für Torhüter Joest wird Nachwuchsmann Aaron Hallfeldt zwischen die Pfosten rücken und das Gespann mit Sebastian Büttner bilden.

TSV Aufderhöhe - Borussia Mönchengladbach. Mit großer Vorfreude gehen die Handballer des TSV Aufderhöhe morgen (19.15 Uhr) in die allererste Oberliga-Partie der Vereinsgeschichte. Mit dem Gegner vom Niederrhein kommt jedoch gleich ein richtig dicker Brocken auf den Aufsteiger von Trainer Max Ramota zu. "Die sind gespickt mit individuell starken Akteuren. Wir wollen uns aber mit denen messen und trauen uns bei optimalem Spielverlauf einiges zu", sagt der frühere Bundesliga-Spieler. Bis auf Kreisläufer Robert Heinrichs, der privat verhindert ist, kann Ramota seinen kompletten Kader ins Rennen schicken. Besonders wichtig wird das Mitwirken der Zulauf-Brüder Kris und Tim sein, die vor allem aus dem Rückraum für die nötige Durchschlagskraft sorgen können. "Mönchengladbach verteidigt in der Regel sehr defensiv. Von daher benötigen wir einige Waffen aus der Distanz", erklärt Ramota. Mit den weiteren Partien in Lobberich und gegen die Bergischen Panther stehen die Aufderhöher vor einem sehr schweren Auftaktprogramm. Man befinde sich aber aufgrund der routinierten Spieler, wie es der Coach betont, in jeder Begegnung in Lauerstellung. In der Vorbereitung unterstrichen die Aufderhöher bereits einige Male ihr Potenzial, was sich jetzt recht schnell auch in die ersten Punkte umwandeln soll.

Quelle: RP
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