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Lokalsport
Basketballer der TSG freuen sich über einen Zugang

Lokalsport: Basketballer der TSG freuen sich über einen Zugang
Ken Pfüller FOTO: Köhlen (Archiv)
Solingen. Der Serbe Marko Pavlovic wird kommende Woche in Solingen erwartet. Als Center soll er eine Lücke schließen. Von Thomas Rademacher

In der Sporthalle am Kannenhof bestreitet die TSG Solingen heute (19.30 Uhr) ihr erstes Heimspiel in dieser Saison. Der Basketball-Landesligist steht gegen die Reserve von Kult-Sport Wuppertal bereits unter Zugzwang. Die Solinger haben zwar die erste Partie bei den Baskets Wuppertal II sportlich locker gewonnen, verloren die Punkte aber später am "grünen Tisch", weil Trainer Ken Pfüller einen Fehler bei der Mannschaftsmeldung gemacht hatte. "Damit müssen wir jetzt leben, aber ich bleibe optimistisch, dass das mit dem Aufstieg trotzdem klappen wird. Die Liga ist in dieser Saison nicht so stark", ist der Coach überzeugt.

Heute muss die Truppe aber noch ohne einen starken Center auskommen. Pfüller sicherte sich unter der Woche zwar die Dienste von Marko Pavlovic, doch der Serbe wird erst in der kommenden Woche in Solingen erwartet. "Ich kenne ihn aus früheren Zeiten, als ich mit ihm zusammen in der Regionalliga gespielt habe", erläutert Pfüller. "Er ist ein richtig Guter. Dass er jetzt zu uns stößt, ist eher ein Freundschaftsdienst von ihm." Ob Pavlovic bis zum Saisonende bleiben wird, ist noch völlig offen. "Wir versuchen ihm und seiner Frau einen Job zu verschaffen. Wenn das gelingt, bleibt er länger. Sollte es nicht klappen, kann es auch passieren, dass er im Dezember wieder weg ist."

Fakt ist, dass die Basketballer langfristig einen guten Center benötigen. Zuletzt hat Pfüller selber noch einmal das Trikot angezogen und auf der Position ausgeholfen - zusammen mit Helge Krause. "Das soll kein Dauerzustand sein", stellt der Coach klar. Heute aber wird Pfüller sicher erneut auf dem Feld stehen. Mit Pavlovic' Ankunft wird sich die Situation aber entspannen. Denn Anfang Oktober kehrt auch Adam Jones nach Deutschland zurück. Der US-Amerikaner will dann auch wieder für die TSG spielen.

Heute jedoch muss das Team fast mit dem gleichen Kader wie am vergangenen Wochenende zurecht kommen. "Das ist uns sportlich ja auch am ersten Spieltag gut gelungen", weiß der Trainer. Zum Team hinzugestoßen ist Rejhan Puskar. Der 19-jährige Bosnier wird als Flügelspieler auflaufen. Nach der Partie gegen Kult-Sport hat Pfüller Zeit, die Dinge zu ordnen. Vier Wochenenden in Folge hat die TSG spielfrei.

Quelle: RP
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