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Volleyball
Beachvolleyballer Wernitz hat der Partnerwechsel gut getan

Volleyball: Beachvolleyballer Wernitz hat der Partnerwechsel gut getan
Volleys-Akteur Daniel Wernitz bei der Annahme im Sand. FOTO: Imago
Solingen. Seit der Zweitliga-Spieler der Volleys mit Niklas Rudolf zusammenspielt, sind seine Chancen auf die Deutsche Meisterschaft gestiegen.

Noch bis vor knapp zwei Wochen sah es so aus, als sollte für Daniel Wernitz bei der Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft am Timmendorfer Strand nur die Zuschauerrolle bleiben. Zu groß war der Punkteabstand des Volleys-Spielers mit Henning Wegter auf die besten 16 Teams, die sich am Ende für das nationale Top-Turnier, das vom 10. bis 13. September ausgetragen wird, qualifizieren.

Jetzt aber ist der Abstand deutlich geschmolzen und die Chance auf eine Teilnahme dadurch enorm gestiegen. Der Grund: Wernitz spielt nun mit Niklas Rudolf (VC Olympia Berlin). Bereits beim Smart Super Cup in Binz Mitte Juli (Platz neun) und beim Beach Cup in St. Peter-Ording am vergangenen Wochenende (sieben) stand der 28-Jährige mit dem 19-jährigen U 20-Beach-Europameister im Sand. 228 Punkte beträgt ihr Konto mittlerweile - das bedeutet Platz 18 der deutschen Rangliste. "Wenn wir auf dem Niveau weiterspielen, haben wir realistische Chancen, am Timmendorfer Strand dabei zu sein", sagt Wernitz, der bereits auf drei Teilnahmen zurückblicken kann. Zur Zeit sieht es allerdings so aus, dass vier Teams um einen Startplatz kämpfen - darunter auch das Volleys-Duo Christian Gosmann/Benny Nibbrig. Die anderen Teams haben bereits einen ordentlichen Vorsprung und dürften so sicher dabei sein.

Während Wernitz mit Rudolf die deutsche Tour (in Nürnberg und Kühlungsborn) zu Ende spielen wird, möchte er mit seinem ursprünglichen Partner Wegter auf der Westdeutschen Meisterschaft antreten. Den Grund dafür beschreibt der Zweitliga-Spieler der Volleys so: "Henning hat einen viel höheren Arbeitsaufwand als vor der Saison gedacht. Wir haben keine Zeit, gemeinsam zu trainieren. Aber das kann ich verstehen: Der Beruf geht vor. Deshalb haben wir über die Situation gesprochen und uns gemeinsam für diese Lösung entschieden."

Rudolf war zu Beginn der Saison mit Max Betzien auf der Beach-Tour unterwegs. Weil es mit dem Duo nicht so gut klappte wie gedacht, trennte man sich, und der 19-Jährige war auf der Suche nach einem neuen Partner - und hat diesen in Wernitz gefunden. Und die neue Kombination scheint zu passen. "Es funktioniert ganz gut. Jeder kann auf seiner angestammten Position spielen: Niklas ist der große Blocker, ich der flinke Abwehrspieler", erklärt Wernitz. Der Erfolg gibt ihnen mit zwei guten Platzierungen auf der größten Beachvolleyball-Serie Europas recht. Mit Wegter war ihm hingegen keinmal der Einzug ins Hauptfeld der Smart Beach Tour gelungen. Lediglich zwei zweite Plätze - bei Turnieren der Kategorie 1+ und 1 - wurden als Erfolge verbucht.

Ob diese neue Situation eine Bedeutung für die neue Beachvolleyball-Saison hat, ist für Wernitz noch völlig offen: "Gespräche darüber wird es ab September geben, und dann werden wir schauen, was sich ergibt."

(sobi)
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