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Lokalsport
Beim HSV wurde verstärkt an der Abwehr gefeilt

Solingen. TSG Ober-Eschbach - HSV Gräfrath (Frauen). Die lange Winterpause ist nun auch für die Drittliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath vorüber. Am Samstag (19.45 Uhr) steht gleich eine extrem wichtige Begegnung für die Mannschaft von Trainer Helmut Menzel an. Beim Tabellennachbarn TSG Ober-Eschbach kämpft das HSV-Team um den Anschluss an die Mittelfeldränge. "Wir haben damals zum Saisonstart gegen die TSG leider nicht überzeugen können und mit 22:25 verloren. Von daher wollen wir uns diesmal anders präsentieren", erklärt Helmut Menzel, der die Saison in jedem Fall als Übungsleiter zu Ende bringen wird. Wie es danach weitergeht, steht im Moment noch in den Sternen. Derzeit gibt es Überlegungen, eine neue Spielbetriebsgesellschaft zu gründen und die erste Mannschaft wieder stärker im Verein zu verankern. "Dafür wollen und müssen wir aber die sportliche Grundlage schaffen", so Menzel weiter.

In den vergangenen Wochen der Vorbereitung wurde beim HSV viel an der Abwehr gefeilt. Vor allem durch den überraschenden Abgang von Ann-Cathrin Kamann nach Leipzig musste im Defensivzentrum eine Alternative gefunden werden. "Im Angriff sehe ich uns durchaus in der Lage, die Last auf viele Schultern zu verteilen. Für die Abwehr müssen wir uns jetzt neu aufstellen, viel wird aber auch von der Einstellung abhängen", ist sich Menzel sicher. Rückraumspielerin Julia Schumacher fällt wegen einer Sprunggelenksverletzung aus, Lena Heider und Melina Otte liegen derzeit mit Grippe flach. Laut Menzel ist der Kader aber breit genug aufgestellt, um auch diese Ausfälle auffangen zu können. In jedem Fall will sich der HSV in 2016 anders präsentieren, als im vergangenen Jahr.

(lhep)
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