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Am Spielfeldrand
Bergi als Seemann

Solingen. BHC-Maskottchen "Bergi" hatte zum Final Four ein Top-Outfit an: Er lief in der Hansestadt als "Seemann" auf, trug blau-weiße Klamotten mit passendem Hut und Rettungsring dabei. Très chic! Die "Kollegen" hatten sich diese Mühe nicht gemacht, auf dem Catwalk war der Bergische Löwe die einsame Nummer eins. Mit "Till Eulenspiegel" vom SC Magdeburg suchte "Bergi" vor dem zweiten Halbfinale die Teilnehmer für das Halbzeit-Gewinnspiel aus. Dafür warfen beide geknüllte Trikots in ihre Fan-Ecken - Bergi schmiss fast in die zweite Etage. Auch hier: klarer Sieger der Maskottchen.

Björgi statt Green

Es läuft die 43. Minute im zweiten Halbfinale, Magdeburg führt 23:20 gegen den BHC, als SCM-Torwart Jannick Green einen Wurf entschärft. Hallensprecher Bernd Kaiser ist davon total entzückt, doch die "Stimme des Final Four" verspricht sich: "Und wieder Björgvin Gustavsson im Tor des BHC", jubelt er durch die ausverkaufte Arena, während der SCM dank der Parade seines Torhüters eben jenen Gustavsson zum 24:20 überwindet. Zu Kaisers Verteidigung: "Björgi" hatte aber auch wirklich beeindruckend gehalten.

Gudis finaler Wurf

Vor dem Angriff in der letzten Spielminute nahm BHC-Trainer Sebastian Hinze eine Auszeit. "Der Plan war, dass Gudi (Fabian Gutbrod, Anm. d. Red) schießt", sagte der Trainer. Doch der finale Wurf zum Sieg war dem Rückraum-Hünen nicht vergönnt. Die Magdeburger verteidigten sehr ordentlich, so dass Gutbrod zu Arnor Gunnarsson passen musste. Dessen Dreher ging knapp am langen Pfosten vorbei. "Es wäre so schön gewesen, wenn er drin gewesen wäre", haderte Hinze.

(trd)
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