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Bergischer HC
BHC auch bei den Umsätzen auf Rekordjagd

Bergischer HC auch bei den Umsätzen auf Rekordjagd
Geschäftsführer Philipp Tychy, der Sportliche Leiter Viktor Szilagyi – hier bei dessen Verabschiedung – und Beirat Jörg Föste (v.l.). FOTO: Moritz Alex
Solingen. Die 2677 Zuschauer, die am 16. Dezember zum souverän gewonnenen Zweitliga-Derby des Bergischen HC gegen die Rhein Vikings in die Wuppertaler Unihalle gekommen waren, sorgten nicht nur für eine Rekordmarke des Vereins in dieser Saison. Von Jürgen König

Dadurch stieg der Schnitt auch auf 2057 Besucher – gemäß offizieller Handball-Bundesliga-Statistik bedeutet dies hinter der HSG Nordhorn (2471), dem HBW Balingen (2093) und dem HSC Coburg (2084) Rang vier. Die 2000er-Marke würde in der Endabrechnung mit dazu führen, dass der Etat für die Spielzeit 2017/18 mit 2,4 Millionen Euro zumindest gedeckt ist - exakt so entspricht es der Kalkulation.

Auch in der Klingenhalle waren die Verantwortlichen mit der Resonanz zufrieden. Dabei sorgte das hauchdünn mit 27:28 gegen Erstligist HSG Wetzlar verlorene Pokal-Achtelfinale zumindest finanziell für Freude. "Es war das umsatzstärkste Solinger Heimspiel in der BHC-Vereinsgeschichte überhaupt", sagt Beirat Jörg Föste. Dazu trug angesichts von "nur" 1644 Zuschauern maßgeblich bei, dass Dauerkarten- und VIP-Karten-Inhaber im Pokal bezahlen mussten. Aber auch eine Meisterschaftspartie am Weyersberg schaffte es bei den Umsätzen unter die Top Ten, dafür sorgte die Kulisse mit 2384 Gästen gegen die HSG Nordhorn - Platz vier in der ewigen Rangliste. Dieses Match brachte es in der ewigen Tabelle der Zuschauerzahlen ebenfalls weit nach vorne, auf Rang elf wird es notiert.

Ein höherer Absatz bei VIP-Karten sowie gegenüber früheren Spielzeiten leicht erhöhte Eintrittspreise machen es möglich, dass in dieser Zweitliga-Saison bemerkenswerte Umsatzzahlen erreicht werden können. So schaffte es das Lübeck-Heimspiel auf Platz sechs der Umsätze in Solingens größter Sporthalle. Das Duell mit den Norddeutschen sollte die einzige Niederlage in zwanzig Spielen bereithalten - von denen die Löwen erst neun vor eigenem Publikum ausgetragen haben.

Die Spitzenposition bei den Zuschauerzahlen hat das vielleicht auch sportlich denkwürdigste Spiel inne. Am 4. September 2013 gab es angesichts von 2513 Besuchern keinen Hauch von einer Lücke auf den Rängen mehr, 100 Stehplätze waren zusätzlich belegt. Und auf dem Spielfeld wurde der große HSV Hamburg mit 34:27 demontiert. Die Hanseaten waren als frischgebackener Champions-League-Gewinner sowie als Finalist im Spiel um den Weltpokal angereist - und verließen die Kotter Straße geradezu gedemütigt.

Nach dem Wunsch der Verantwortlichen soll es 2018 mit der prächtigen Resonanz auf den Rängen weitergehen. Siebenmal geht es in der Klingenstadt noch um Punkte auf dem Weg zurück in die Erste Bundesliga. Sämtliche Karten für die Heimspiele sind schon im Vorverkauf erhältlich.

Quelle: RP
 
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