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Lokalsport
BHC-Nachwuchs mit schwachem Auftritt

Lokalsport: BHC-Nachwuchs mit schwachem Auftritt
Mit zehn Toren Differenz verlor das BHC A-Jugend-Team um Maurice Nass bei TuSEM Essen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. A-Mädchen des HSV Gräfrath festigen mit ihrem fünften Saisonsieg den siebten Tabellenplatz. Von Lars Hepp

TuSEM Essen II - Bergischer HC II (A-Jugend) 33:23 (21:9). Eine katastrophale erste Halbzeit in Essen war dafür verantwortlich, dass die BHC-Nachwuchshandballer in der Nordrheinliga eine deutliche Abfuhr erhielten. "Die Vorstellung in Durchgang eins war wirklich desolat. Immerhin haben meine Jungs nach der Pause ein Aufbäumen gezeigt. Dennoch war die Anzahl an Fehlern viel zu hoch, um hier irgendwas zu bestellen", sagte ein enttäuschter Trainer Andreas Linke.

Haaner TV - Bergischer HC (B-Jugend) 21:21 (9:10). Beim Vorletzten der Nordrheinliga kamen die Handballer des Bergischen HC nicht über ein Unentschieden hinaus. "Die Haaner haben einfach mehr Willen gezeigt", ärgerte sich Trainer Markus Pütz über die Nachlässigkeiten in seiner Mannschaft. Über weite Strecken lagen die Gäste in Führung, beim 15:18 drohte dem Favoriten die Begegnung jedoch aus den Händen zu gleiten. Immerhin bekam das BHC-Team noch einmal die Kurve und rettete sich mit einem Remis ins Ziel.

JSG Hiesfeld/Aldenrade - Bergischer HC II (B-Jugend) 24:25 (13:12). Das Aufeinandertreffen entschieden die Nachwuchshandballer des Bergischen HC knapp zu ihren Gunsten. Auch von einem drei Tore-Rückstand nach der Pause ließ sich die von Christoph Rath trainierte Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. In der Schlussphase erzielte Karl Nitsche mit seinem sechsten Tor den entscheidenden Treffer, Torhüter Patrick Schönberger wehrte den finalen JSG-Versuch von Rechtsaußen ab. "Wir haben gegen die immer wieder wechselnden Abwehrvarianten des Gegners gute Lösungen gefunden", berichtete Rath.

JSG Hiesfeld/Aldenrade - Bergischer HC (C-Jugend) 29:29 (13:18). Beim Tabellenfünften in Hiesfeld gaben die Oberliga-Handballer des BHC den nächsten Punkt ab. Spitzenreiter ART Düsseldorf ist nun schon um vier Zähler enteilt, die Entscheidung im Kampf um die Niederrheinmeisterschaft ist praktisch gefallen. "Wir haben uns den Punktverlust selber zuzuschreiben. Wir haben in Halbzeit eins wirklich alles im Griff gehabt", meinte Trainer Christoph Rath. Nach der Pause kam die JSG besser ins Spiel, nach dem 24:24-Ausgleich waren die Gastgeber dem Sieg sogar näher.

HSV Gräfrath - Neusser HV (C-Jugend) 36:34 (16:15). Mit dem dritten Sieg in Folge befinden sich die Oberliga-Handballer des HSV Gräfrath weiter auf dem Weg nach vorne. Der Tabellensechste setzte sich zu Hause wie schon im Hinspiel auch diesmal gegen den Siebten aus Neuss durch. Severin Heinekamp und Jonas Kämper waren aus dem Rückraum die besten HSV-Kräfte. "Wir haben nun die große Möglichkeit, in der Tabelle Boden gut zu machen", erklärte Trainer Stefan Bögel und verweist auf den anstehenden Doppelspieltag. Da bekommen es die Gräfrather Jungen nacheinander mit dem Tabellenvierten JSG Haan/HAT und dem Dritten TV Lobberich zu tun.

HSV Gräfrath - VT Kempen (A-Mädchen) 27:24 (14:13). Gegen den Tabellennachbarn aus Kempen gelang den Oberliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath der fünfte Saisonsieg, damit wurde gleichzeitig der siebte Platz gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Volker Arendt konnte sich gegen Kempen auf eine starke Tatiana Fournier zwischen den Pfosten verlassen. Im Angriff überzeugte Alina Adenau mit acht Toren. "Wir haben uns für die 22:23-Hinspielniederlage revanchiert. Die Mädels wirkten weitaus gefestigter als noch zu Saisonbeginn", betonte ein zufriedener Arendt.

Vohwinkeler STV - HSV Gräfrath (C-Mädchen) 20:35 (9:18). Dank einer tollen Mannschaftsleistung behaupteten sich die Gräfrather Nachwuchshandballerinnen im Nachbarschaftsduell in Wuppertal-Vohwinkel. "Wir haben eine tolle Abwehrleistung hingelegt, auch unser Tempospiel konnte sich wirklich sehen lassen", freute sich Trainerin Sandra Pauly. Durch den elften Saisonsieg bleibt der Oberligist weiter im Spitzentrio. Lily Röttgen avancierte mit neun Toren zur besten Gräfrather Spielerin, aber auch Luca Tesche, Lilli Rath, Luisa Martins und Julia Gans hatten starke Szenen.

Quelle: RP
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