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Bergischer Hc
Die Achse Pieczkowski/Rojewski ist Leipzigs großer Trumpf

Solingen. Die Partie im Spielfilm: Der BHC tut sich im Angriff schwer, und auch Torwart Gustavsson hat nicht seinen besten Tag erwischt.

1. Minute Der BHC startet ganz in weiß in die Partie, für Kapitän Kristian Nippes beginnt Maximilian Hermann auf halbrechts. Mittelmann Alexander Oelze begrüßt erst noch den Ex-Magdeburger Andreas Rojewski auf der Leipziger Bank, dann zieht er den ersten Angriff auf. An dessen Ende wird Maximilian Hermann im Kreis gefoult, den fälligen Siebenmeter verwandelt Arnor Gunnarsson zum 1:0 für die Gäste.

4. Minute Alexander Hermann trifft zum vermeintlichen 3:1, aber die Schiedsrichter haben ein Foul gesehen und gepfiffen, das Tor zählt nicht. Maximilian Hermann scheitert dann an Milos Putera im Leipziger Tor. Wenig später steht es 2:2.

10. Minute Erneut greifen die Schiedsrichter mindestens ungeschickt ein: Oelze trifft zum 5:5, doch die Unparteiischen haben wieder zu früh gepfiffen. Sie haben den Arm zum Zeitspiel gehoben, Oelze versucht es erneut, trifft wieder, doch die Schiedsrichter wollen Schritte gesehen haben - vermutlich als einzige in der Arena. Im Gegenzug markiert Niklas Pieczkowski das 6:4 für die Hausherren.

16. Minute BHC-Trainer Sebastian Hinze nimmt beim Stande von 5:7 aus seiner Sicht die erste Auszeit der Partie. Für Oelze kommt nun Zugang Tomás Babák aufs Parkett, der Mittelmann erlebt so sein Bundesliga-Debüt. Inzwischen ist auch Nippes für Maximilian Hermann auf der Platte.

25. Minute Der BHC hat weiter Probleme im Angriff: Von seinen zu diesem Zeitpunkt sieben Treffern hat Arnor Gunnarsson drei per Siebenmeter erzielt. Er ist bis zum Ende der ersten Hälfte der einzige Gästespieler, der mehr als ein Tor bejubeln darf. Auf der anderen Seite ist Nationalspieler Niklas Pieczkowski effektiver: Er trifft und bereitet vor - so steht es 11:7. Hinze wechselt Björgvin Gustavsson zugunsten von Christopher Rudeck aus, da der Isländer nur in der Anfangsphase zwei Bälle parieren konnte. Es wird aber nicht besser.

32. Minute Es bleibt dabei: Der BHC ist vorne zu harmlos und hinten zu anfällig. Halbzeit-übergreifend hat er nach dem 16:8 durch Leipzigs Peter Strosack fünf Treffer in Folge kassiert. Und wenn dann wie in der folgenden Phase mal in Gunnarsson und Oelze zwei Gästespieler zwei Mal in Folge treffen, kontern Pieczkowski oder Rückraumbomber Andreas Rojewski.

43. Minute Es gibt die erste Zeitstrafe des Spiels, und sie erhält ein BHC-Akteur: Uros Vilovski hängt bei seinem Bundesliga-Debüt nach Aivis Jurdzs' Überzieher hinten am Leipziger Halblinken dran und muss so auf die Strafbank. Die Unter- beziehungsweise Überzahl bleibt torlos, es steht weiter 20:13.

48. Minute Leipzigs Trainer Christian Prokop nutzt den komfortablen Vorsprung, um ein wenig zu experimentieren: Da seine Spieler einfach keine Zeitstrafen erhalten, nimmt er seinen Torwart bei Gleichzahl zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers heraus. Der Angriff mit dann sieben Spielern klappt schon ganz gut, unter anderem wird Lukas Binder auf linksaußen ein Mal sehr schön freigespielt.

52. Minute Es gibt sie doch: Zeitstrafen für die Gäste. Die hatten zwar nicht überhart zugelangt, aber nun muss Maximilian Janke mal vom Feld. Und natürlich nimmt Prokop seinen Torhüter heraus für einen zusätzlichen, nun sechsten Mann auf der Platte. Das Spiel ist beim Zwischenstand von 26:17 natürlich schon gelaufen.

54. Minute In der Schlussphase gibt Prokop noch Ex-BHC-Kreisläufer Benjamin Meschke Einsatzzeit - der bedankt sich mit dem Treffer zum 27:18. Einen fälligen Siebenmeter erhält er kurz danach nicht - aber das ist auch egal. ame

Quelle: RP
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