| 11.02 Uhr

Bergischer HC
Die Chancen gegen Berlin waren da

Solingen. Beim 26:29 gegen die Füchse Berlin vergab der Bergische HC eine weitere Großchance, um sich Luft im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga zu verschaffen. Die Hausherren holten in der zweiten Halbzeit einen Fünf-Tore-Rückstand mit Hilfe einer starken 3:3-Abwehr und einem in dieser Phase im Tor gut aufgelegten Björgvin Gustavsson auf. Kristian Nippes erzielte das umjubelte 24:24 und öffnete damit die Tür für den ersten Saison-Heimsieg in der Wuppertaler Unihalle ganz weit. Von Thomas Rademacher

Doch dann gaben die Bergischen den möglichen Sieg selbst aus der Hand.

Schon beim Gegenstoß vor Nippes' Ausgleich hatten die Gastgeber den Ball einfach ins Aus geworfen. Danach vergaben hintereinander Moritz Preuss und Jan Artmann frei aus sechs Metern. Letzterer traf später von Außen noch den Pfosten, und Arnor Gunnarsson semmelte die Kugel sogar komplett vorbei. "Wir hatten Berlin da, wo wir sie haben wollten", sagte Nippes im Anschluss an die Niederlage. "Wir müssen die Dinger frei vor dem Torwart einfach machen. Da brauchen wir über nichts anderes reden."

Das Andere, auf das der Rückraumspieler Bezug nahm, war eine durchwachsene Abwehrleistung in der ersten Hälfte. Vorne lief es phasenweise wie am Schnürchen, doch in der Deckung bekam die Mannschaft gegen die Berliner fast keinen Zugriff - speziell dann nicht, wenn die Hauptstädter das Spiel schnell machten.

Statistik

BHC: Gustavsson (8 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Rudeck (20.-30., 1 Parade), - Preuss (2 Tor), Hoße, M. Hermann (3), N. Artmann, Gunnarsson (7/davon 3 Siebenmeter), Nippes (3), Oelze (3), J. Artmann, A. Hermann (1), Weiß, Gutbrod (7), Jonovski.

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