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Handball
BHC II kämpft um Platz acht, TSV gegen die rote Laterne

Solingen. In der Handball-Oberliga wollen die Bergischen Lobberich auf Distanz halten, die Aufderhöher Schlusslicht Haan. Von Lars Hepp

Bergischer HC II - TV Lobberich. Es ist fast schon als ein Endspiel anzusehen. Morgen (18.30 Uhr) empfangen die Oberliga-Handballer des Bergischen HC II den Tabellenzehnten TV Lobberich. Der Kampf um Platz acht und die damit verbundene Qualifikation zur Nordrheinliga spitzt sich zu. Aktuell belegen die Schützlinge von Patrick Luig den begehrten achten Platz, haben zwei Punkte Vorsprung auf Rheinhausen. Lobberich liegt mit fünf Zählern dahinter. "Wir können dafür sorgen, dass uns Lobberich nicht mehr einholen wird. Allerdings wird das für uns eine ganz schwere Aufgabe werden", weiß Luig und erinnert sich noch sehr gut an das Hinspiel, welches die BHC-Zweitvertretung mit 25:29 verlor. Durch die Rückkehr der beiden Torjäger Christoph Liedtke und Stefan Pietralla ist der Mannschaft von daher noch ein sehr guter Saisonendspurt zu zutrauen. "Wir wollen die unbedingt auf Distanz halten. Dafür werden wir aber sehr konzentriert und effektiv spielen müssen", meint der A-Lizenz-Inhaber.

DJK Adler Königshof - TSV Aufderhöhe. Tabellarisch sind die beiden Mannschaften sicherlich Nachbarn. Doch die Krefelder haben schon sechs Punkte mehr eingesammelt und kämpfen um die vielleicht letzte Chance im Kampf um die Qualifikation zur Nordrheinliga. Die Aufderhöhe dagegen liefern sich mit Schlusslicht Haan ein Fernduell um die rote Laterne. "Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Was die Mannschaft einfach noch mal bräuchte, wäre ein Erfolgserlebnis", sagt Trainer Max Ramota. Am Sonntag (17 Uhr) sind die TSV-Handballer zu Gast in Krefeld-Königshof, der frühere Bundesliga-Spieler muss für diese Aufgabe gleich auf eine Reihe von Spielern verzichten. Gerade auf der Torhüterposition klemmt es derzeit richtig, denn Robin Wiebusch ist verletzt, und Fabian Mann hat sich mit einem grippalen Infekt abgemeldet. Möglicherweise wird Michael Beutgen aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Andreas Liebsch und Matthias Späth haben ebenfalls wegen Verletzungen abgesagt. Apropos Liebsch: Der torgefährliche Allrounder hat erklärt, für die kommende Saison aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Ramota schaut sich bereits seit einiger Zeit nach potenziellen Verstärkungen um, gerade in Zukunft wollen die Aufderhöher perspektivischer denken. "Ich suche, junge und talentierte Spieler, die bei uns ihre Erfahrungen sammeln wollen. In dieser Hinsicht können wir als gute Anlaufstation dienen", meint Ramota, der mit einigen Kandidaten bereits Kontakt aufgenommen hat und alsbald Vollzug vermelden möchte.

Quelle: RP
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