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Tennis
Der Plan der STC-Damen: erst siegen dann feiern

Tennis: Der Plan der STC-Damen: erst siegen dann feiern
Der Einsatz der angeschlagenen Anika Kurt ist fraglich. FOTO: Köhlen
Solingen. Mit einem Erfolg über BW Neuss zum Saisonfinale hätten die Widderterinnen Platz zwei der 1. Verbandsliga sicher.

Katharina Jacob redet wie gewohnt nicht lange um den heißen Brei herum: "Es ist das letzte Saisonspiel, das Ziel ist nix anderes als ein Sieg", sagt die Sportliche Leiterin des Solinger TC vor dem morgigen Heimduell gegen Blau-Weiss Neuss in der 1. Tennis-Verbandsliga der Damen. Vor dem Saisonfinale stehen die Widderterinnen auf Rang zwei, der Gegner als Vorletzter auf Platz sechs. "Die hatten ein paar Abgänge und spielen auch deshalb akut gegen den Abstieg. Die werden um jeden Punkt kämpfen, aber wir sind favorisiert. Ich hoffe, dass wir die Saison positiv abschließen und uns daheim top präsentieren", sagt Jacob, die hinter Marcella Koek und Kim Rus an Position drei spielen wird. Dahinter soll Anika Kurt auflaufen, doch ihr Einsatz ist ein wenig fraglich: "Sie ist erkältet und hat immer noch Arm", erklärt Jacob salopp mit dem Verweis auf die Verletzung, die sich Kurt im letzten Spiel zugezogen hatte. "Ich glaube, die Verletzung ist das größere Problem als die Erkältung. Sollte sie nicht spielen können, stellt sie sich aber trotzdem auf den Platz, weil unsere zweite Damen-Mannschaft parallel ran muss und noch um den Aufstieg spielt - die möchte ich nicht schwächen", betont Jacob.

Die Reserve schlägt in der Bezirksklasse B morgen bei GW Elberfeld auf, wird aber abends am Widdert zurückerwartet, denn: "Wir wollen feiern, mit unserer Zweiten, den Herren 30 und 40 und allen Vereinsmitgliedern, die kommen möchten. Wir fahren auch nicht nach Hause, sondern übernachten in der Tennishalle", berichtet Jacob.

Feiern klappt natürlich mit einem Sieg im Rücken noch besser, und ein Erfolg würde zudem Platz zwei endgültig sichern. "Wir sind als Zweiter mit zwei Niederlagen als Nachrücker aus der 2. Verbandsliga in diese Klasse gekommen, das darf man nicht vergessen. Wenn wir es jetzt eine Klasse höher schaffen, Zweiter mit nur einer Niederlage zu werden, ist das ein Riesenerfolg", weiß Jacob. Sollte dem STC dann erneut ein Aufstieg als Nachrücker angeboten werden, "nehmen wir den natürlich an". Ob es dazu kommt, ist offen.

(ame)
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