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Reitsport
Deutschlands drittbeste Dressurreiterin

Reitsport: Deutschlands drittbeste Dressurreiterin
Zufriedenes Trio: Hannah Erbe (Silbermedaillengewinnerin), Semmieke Rothenberger (Gold) und Paulina Holzknecht (Bronze, von links).
Solingen. Paulina Holzknecht gewinnt bei den Jugendmeisterschaften in Zeiskam Bronze auf Wells Fargo. Von Georg Amend und Thomas Rademacher

Unter die ersten Drei wollte Paulina Holzknecht bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) der Dressurreiterinnen in Zeiskam (Rheinland-Pfalz) kommen - dieses Ziel hat die Solingerin erreicht: Sie gewann hinter den beiden Favoritinnen Semmieke Rothenberger und Hannah Erbe die Bronzemedaille (siehe Info-Kasten). Das war das Ergebnis einer konstanten Leistung, denn in jeder der drei Prüfungen war sie Dritte geworden, auch wenn sie in der ersten und dritten Prüfung ein paar kleinere Fehler hatte. Die wollte sie allerdings nicht an ihrem Hengst Wells Fargo festmachen: "Wenn das Pferd einen Fehler macht, liegt es eigentlich immer am Reiter", übte die 17-Jährige Selbstkritik.

Mit ihrem Abschneiden bei den Junioren hinter Rothenberger, die sich auch bereits den Titel in der Altersklasse der Ponydressur gesichert hatte, und Erbe, die immerhin Doppel-Europameisterin ist, war Holzknecht sehr einverstanden: "Mit dem dritten Platz bin ich total zufrieden. Es hat alles so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe." Siegerin Rothenberger, die im Vorjahr Vizemeisterin, Junioren-Europameisterin mit dem Team und zweifache Vize-Europameisterin im Einzel geworden war, lobte ihre 13-jährige Rappstute: "Geisha ist einfach einzigartig. Ich merke immer, wenn wir ins Viereck kommen, wie sie ihren Kampfgeist auspackt und dann alles gibt." Rothenberger musste ihrer schärfsten Konkurrentin Erbe nur den Sieg in der zweiten Wertungsprüfung überlassen, die erste und vor allem die letzte - die anspruchsvollere Kür, in der die Bewertungen meist besser sind - gewann sie souverän. Am Sieg der 16-Jährigen gab es so nichts zu rütteln.

Paulina Holzknecht zeigte auf Wells Fargo bei den Junioren eine durchweg konstante Leistung und belohnte sich mit der Bronzemedaille. FOTO: Fotos (2) Privat

Holzknecht wiederum hatte sich bestens auf die DJM vorbereitet: Sie war bereits am Mittwoch angereist, obwohl ihre erste Prüfung erst am Freitag um 12 Uhr war. "Aufgeregt war ich aber nicht", bekundete die Solingerin. "Das bin ich eigentlich nie. Ich weiß auch nicht, warum." Vielleicht war es diese Gelassenheit, die sich auf Wells Fargo übertrug und das Duo so zu den drei konstanten Leistungen motivierte.

Quelle: RP
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