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Volleyball
Die U 18 der Volleys hat jetzt Blut geleckt

Solingen. Bei den Westdeutschen Meisterschaften springt Platz acht heraus. Nächstes Jahr soll es besser werden.

Es war für die männliche U 18 der TSG Solingen Volleys bereits ein großer Erfolg, bei den Westdeutschen Meisterschaften an den Start gehen zu dürfen. Am vergangenen Wochenende wurde nun in Hörde der achte Platz unter zwölf Mannschaften gefeiert. "Wir sind als Trainer und als Verein sehr stolz auf die Jungs. Und es wäre sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen", lautete das Fazit von Justin Wolff, der die U 18 gemeinsam mit Patrick Ladermann und Kai Carow trainiert.

Die Solinger Talente hatten mit zwei NRW-Ligisten eine starke Gruppe erwischt. Trotz einer soliden Leistung zogen sie zunächst gegen den späteren Vize-Meister VV Humann Essen mit 14:25, 14:25 den Kürzeren. Anschließend musste das Duell gegen den FCJ Köln darüber entscheiden, wer von beiden den Sprung ins Viertelfinale schaffen würde. 17:25 hieß es im ersten Satz, doch dann gab die U 18 richtig Gas, holte sich den zweiten Abschnitt mit 25:21, und gewann den Tiebreak gar mit 15:4. "Da haben die Jungs richtig aufgedreht und Köln keine Chance gelassen", sagte Wolff. "Sie haben endlich gezeigt, was sie können - es war die stärkste Saisonleistung."

So ging es als Zweiter der Gruppe C in die Zwischenrunde, in der Gruppensieger TuB Bocholt - am Ende Dritter - auf die Volleys wartete. 18:25 und 21:25 lautete hier das Ergebnis. In der Platzierungsrunde kam es zunächst zum Duell mit dem 1. VC Minden. Auf eine tolle Leistung im ersten Satz (25:17) folgte allerdings ein schwächerer zweiter (10:25), so dass erneut der Tiebreak entscheiden musste. Und hier unterlag die U 18 der TSG denkbar knapp mit 14:16. "Unser Mittelblocker Eugen Simon hatte sich verletzt. Er wurde von Jean-Luc Voß sehr gut vertreten. Zudem haben wir mehr rotiert", nannte Justin Wolff mögliche Gründe für die knappe Niederlage.

In der abschließenden Partie gegen den Meckenheimer SC kamen noch weitere Spieler von der starken Volleys-Bank zum Einsatz. Wolff: "Doch gerade bei einigen Stammspielern hat man gemerkt, dass sie nach so vielen Spielen platt waren." Mit dem 18:25, 18:25 stand der achte Platz fest. Viel Zeit zum Ausruhen haben die jungen Männer nicht. Bereits in der kommenden Woche startet die Vorbereitung auf die nächste Oberliga-Saison. Und hierfür ist das Ziel bereits klar formuliert: Die Qualifikation für die Westdeutschen soll erneut gelingen, und dort will man, sagt Wolff, besser abschneiden als Platz acht.

(sobi)
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