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Lokalsport
Die Unbekannte bei Duisburg heißt Aufstellung

Solingen. Würde die Zweitliga-Saison heute enden, wäre die SGW Solingen/Wuppertal beim Aufstiegsturnier dabei. Zwar belegen die Bergischen Wasserballer nur den zweiten Tabellenplatz, doch der Spitzenreiter spielt sozusagen außer Konkurrenz mit. Als Zweitvertretung darf der verlustpunktfreie ASC Duisburg II nicht in die Bundesliga aufsteigen. Die Punkte, die die anderen Mannschaften gegen die Reserve holen, zählen freilich trotzdem. "Das verzerrt häufig ein wenig das Bild", weiß SGW-Trainer Tim Focke. "Speziell, weil Duisburg mit wechselhaft starken Kadern antritt."

In dieser Saison hat sich die Mannschaft noch keine Blöße gegeben. Mit 24:0-Punkten steht sie oben. Aber Focke hat die Hoffnung, dass der Gegner heute nicht besonders stark im Schwimmleistungszentrum am Wuppertaler Küllenhahn antreten wird. "Die Erste ist zur Vorbereitung auf die Play-offs in den Niederlanden. Viele Spieler werden sie da sicher nicht für die Zweite abstellen. Dadurch steigen natürlich unsere Chancen."

Ob die Bergischen das überhaupt wollen? "Mit einem Sieg hätten wir gute Chancen, am Ende der Saison beim Aufstiegsturnier dabei zu sein. Ob wir den Sprung dann aber realisieren können, ist noch gar nicht klar. Denn viele Spieler von außerhalb wollen und können wir nicht dazuholen." Doch so weit möchte Focke noch gar nicht denken. Zunächst gilt es, sportlich das beste herauszuholen. Damit dies gelingt, wird Veteran Daniel Junker heute wieder mitspielen. Mit Corvin Stiebing und Michal Pogrebinski hat die Mannschaft zwei Ausfälle beim Stammkader.

(trd)
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