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Volleyball
Die Volleys basteln weiter an ihrem Kader

Volleyball: Die Volleys basteln weiter an ihrem Kader
Thomas Güßgen könnte zu den Volleys zurückkehren. FOTO: Stephan Köhlen
Solingen. Der Zweitligist hat bislang zwei Zugänge fix, eventuell gibt es einen Rückkehrer. Zudem möchte Talent Grozer bleiben. Von Sonja Bick

Ganz komplett ist er noch nicht, aber auf einem guten Weg. So könnte man die Situation zusammenfassen, wenn es um den Kader der Solingen Volleys geht. In diesen Tagen werden noch viele Gespräche geführt, damit der Volleyball-Zweitligist schon bald alle Zugänge für die kommende Saison präsentieren kann. Bislang stehen Diagonalangreifer Benny Nibbrig (FC Schüttorf) und Libero Lennart Bevers (TuB Bocholt) als neue Volleys-Akteure fest. Zwei weitere sollen noch folgen.

Talentierte Nachwuchsspieler von Bundesstützpunkten stehen dabei ebenso im Fokus der Klingenstädter wie erfahrene Ex-Volleys. "Thomas Güßgen möchte gerne zurück zu seinem Lieblingsverein", sagt Manager Helmut Weissenbach und ergänzt: "Es könnte Überraschungen geben, die man so nicht auf dem Schirm hatte." Zudem hat das 16-jährige Talent Tim Grozer - gemeinsam mit Vater Georg - Interesse an einem längerfristigen Engagement signalisiert. "Tim hat gerade eine Ausbildung begonnen und möchte gerne weiter für die Volleys spielen", erklärt Weissenbach. "Fest steht: Wir werden mit einem starken Kader in die neue Saison starten."

Die Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Spielzeit beginnt am kommenden Dienstag, 4. August, mit dem ersten Training. Dabei dürfte Headcoach Bernd Werscheck fast ausschließlich fitte Spieler begrüßen, denn die meisten stecken gerade mitten in der Beachvolleyball-Saison. Ein Termin für die Teampräsentation steht ebenfalls fest: Am 20. August haben Fans, Förderer und Pressevertreter die Chance, den neuen Kader kennenzulernen. "Zudem werden wir dann auch einen neuen Trikotausrüster präsentieren", sagt der Volleys-Manager.

Zum ersten Mal ernst wird es am 6. September mit dem Viertelfinale des Westdeutschen Volleyball-Pokals. Gegner ist der TV Dresselndorf. Am 19. September folgt der Liga-Auftakt beim USC Braunschweig, einen Tag später - wenn alles nach Plan läuft - das Pokal-Halbfinale gegen den TVA Fischenich. In der Liga geht es dann zwei Mal auswärts weiter: am 27. September gegen Aufsteiger USC Magdeburg und am 4. Oktober beim Vizemeister der vergangenen Saison, VC Bitterfeld-Wolfen. Zum ersten Heimauftritt dürfte es am vierten Spieltag kommen, wenn die Volleys den FC Schüttorf 09 empfangen.

Übrigens gibt es in dieser Spielzeit 13 statt - wie in der Saison 2014/15 - zwölf Nord-Zweitligisten. Den Platz für Absteiger KMTV Eagles Kiel nimmt Magdeburg ein. Da Meister SV Lindow-Gransee aber auf den Aufstieg verzichtet hat und VCO Berlin, sieglos mit nur einem Punkt, aus der Ersten Liga abgestiegen ist, wird jede Mannschaft ein Heim- und ein Auswärtsspiel in dieser Saison mehr austragen.

Quelle: RP
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