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Volleyball
Die Volleys zwischen Sand und Halle

Volleyball: Die Volleys zwischen Sand und Halle
Benny Nibbrig (Foto / l.) ist nun der Beachvolleyball-Partner seines Teamkollegen Daniel Wernitz. FOTO: Michael Linder
Solingen. Während sich der Manager um die Bundesliga-Lizensierung kümmert, bereiten sich die Spieler auf Beachvolleyball vor. Von Sonja Bick

Manager Helmut Weissenbach arbeitet an den Planungen für die nächste Hallensaison der Solingen Volleys, die in der Bundesliga antreten wollen. "Alle Energie geht aktuell in die wirtschaftliche Lizensierung", erklärt Weissenbach. Erst ab dem 23. April stünden die personellen Planungen auf dem Programm.

Derweil bereiten sich die meisten Volleys-Akteure auf die Spielzeit im Sand vor. Denn ein Großteil der Meister-Mannschaft ist den Sommer über deutschlandweit auf Beachvolleyball-Turnieren unterwegs. Am erfolgversprechendsten dürfte ein Volleys-Duo sein, das sich gerade erst neu formiert hat: Daniel Wernitz und Benny Nibbrig bildeten in der Halle bereits eine erfolgreiche Flügelzange und sind nun auch im Sand ein Team. "Wir haben uns in der vergangenen Saison eine gute Ausgangsposition verschafft, haben aber beide das Problem, dass unsere letztjährigen Partner dieses Jahr nicht an unserer Seite stehen können. Es war vermeintlich logisch, dass wir uns zusammentun und mal schauen, wo die Reise hingeht", erklärt Wernitz, der 2015 erst mit Henning Wegter und dann mit Niklas Rudolf spielte und mit ihm bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand war.

Nibbrig bildete mit Vereinskollege Christian Gosmann ein Team. Denkbar knapp verpassten sie im September die DM-Teilnahme und hätten gerne in diesem Jahr erneut gemeinsam angegriffen. Gosmann, der gerade als Beachtrainer in der Türkei unterwegs ist, wird nach seiner Schulter-OP allerdings in diesem Sommer auf Turniere verzichten: "Ich werde die kommenden Monate nutzen, um fit zu werden. Ich habe meine DVV-Punkte einfrieren können, damit sie nicht verfallen. Deshalb darf ich in diesem Sommer kein Turnier spielen." Leicht sei ihm diese Entscheidung trotzdem nicht gefallen, erklärt der 23-Jährige: "Natürlich ist es schade. Aber jetzt können Benny und Daniel zusammen spielen. Das ist ganz okay, denke ich." Ähnlich sieht es auch Nibbrig, der allerdings nur ein paar Turniere spielen will, um sich anschließend auf Prüfungen innerhalb seines Ingenieurstudiums zu konzentrieren. Und: "Falls Solingen in der 1. Bundesliga spielt, wird es sowieso früher in die Halle gehen."

Während Wernitz derzeit noch beruflich in der Schweiz ist, erholt sich Nibbrig von einer Grippe. Danach starten sie ins Training. "Wir wollen uns bei den ersten Turnieren im Mai gut verkaufen, die ersten Punkte einfahren, und dann sehen wir weiter", sagt Wernitz. Der erste Härtetest steht bereits am 29. April mit der Qualifikation zum Smart Super Cup in Münster auf dem Programm. Dort wird auch Alexander Walkenhorst am Start sein - wenn alles nach Plan läuft mit seinem Partner Thomas Kaczmarek. "Wenn er nicht rechtzeitig fit wird, spiele ich interimsweise mit Marcus Popp", sagt der 27-Jährige.

Auch Thomas Stark, mit Thomas Just (Bocholt), wird versuchen, auf der Smart Beach Tour dabei zu sein. Oliver Gies und Dirk Pietzonka sind ebenfalls ambitioniert im Sand unterwegs - ebenso Lennart Bevers mit Lars Geukes (Bocholt) und Toni Mester mit Tom-Julius Werscheck.

Quelle: RP
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