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Eishockey
EC Bergisch Land ging in Ratingen an seine Grenzen

Solingen. Ratinger Ice Aliens - EC Bergisch Land 11:3 (5:2, 1:0, 5:1). Eigentlich hat der ECBL einen großen Kader. Doch in Ratingen machte sich auch bei dem Solinger Eishockeyteam ein personeller Aderlass bemerkbar. Zahlreiche Akteure waren im Vorfeld verletzt oder krank ausgefallen, doch einige versuchten, trotz Erkältung durchzuhalten. "Das haben wir im letzten Drittel deutlich gemerkt. Einige der Jungs waren am Ende", beschrieb Trainer Jörg Mülstroh. "Bei uns geht eine Krankheitswelle durch das Team."

Ob die Solinger gegen den Führenden der 1. Liga West in fitter Bestbesetzung eine Chance gehabt hätte ? Vermutlich nicht, doch das Team wäre im Schlussdurchgang sicher nicht so untergegangen. "Unser bestes Drittel war das zweite", meinte Mülstroh. "Da haben wir stark gespielt und sind eigentlich auch auf 3:5 herangekommen." Alexander Bill traf, doch die Schiedsrichter wollten erkannt haben, dass das Ratinger Gehäuse bereits verschoben worden war. "Das wäre für den Kopf natürlich ein toller Treffer gewesen. Leider setzte es im Gegenzug das 2:6. Das war der Knackpunkt", so Mülstroh.

Im ersten Drittel hatten die Ice Aliens den Gästen den Schneid abgekauft. Sie führten 3:0 und 5:1, bevor Louis Mutz mit zwei schönen Toren verkürzte. Das letzte Ehrentor markierten die Solinger erst 30 Sekunden vor Schluss durch Marvin Wintgen. "Im letzten Abschnitt haben wir nur noch ums Überleben gekämpft", erläuterte der Coach. "Einige waren so blass, dass ich am liebsten auf zwei Reihen umgestellt hätte. Aber das ging auch nicht, weil die Beine einfach zu schwer waren."

Vom Verletzungspech blieb der ECBL auch auf der Torwartposition nicht verschont. Tizian Winkelsträter fiel kurzfristig aus, weil er nicht mehr zupacken konnte. "Das ist für einen Goalie natürlich schlecht."

Das Spiel des ECBL gegen Lauterbach lief bei Andruck dieser Ausgabe noch.

(trd)
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