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Eishockey
EC Bergisch Land greift nun eine Liga tiefer an

Eishockey: EC Bergisch Land greift nun eine Liga tiefer an
Tim Neuber, Kapitän des EC Bergisch Land, ist zufrieden mit der Vorbereitung und sieht zwei starke Blöcke in seinem recht eingespielten Team. FOTO: Kempner (ARchiv)
Solingen. Morgen (20 Uhr) empfangen die Eishockeyspieler den EHC Troisdorf in der Landesliga. Es wird wohl gleich zum Auftakt ein heißer Tanz. Von Thomas Rademcher

Morgen startet der EC Bergisch Land gegen den EHC Troisdorf in die neue Saison. Im neuen Eishockey-Verband NRW geht es in der Landesliga ran, was einem sportlichen Abstieg gleichkommt. Zuletzt spielte das Solinger Eishockeyteam in der 1. Liga-West, die der neu gegründeten Regionalliga entspricht. "Die Mannschaft ist weitestgehend so zusammengeblieben, aber wir spielen eine Liga tiefer", erläutert Trainer Marek Fuchs. Er ist wie Kapitän Tim Neuber zufrieden mit der Vorbereitung und rechnet mit einer guten Saison.

In der vergangenen Spielzeit lief es nicht besonders. Die abschließende Pokalrunde gegen Mannschaften, die eine Liga tiefer begonnen hatten oder ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte positioniert gewesen waren, beendeten die Bergischen nur auf dem vorletzten Rang. Was auch ein Grund dafür war, es 2016/17 eine Etage tiefer zu probieren. "Von Hobbysport kann aber keine Rede sein", stellt Neuber klar. "Wir waren an zwei Wochenenden zu einem Trainingslager in den Niederlanden. Außerdem war beim Sommertraining eine Menge los." Der Kapitän ist überzeugt, dass sein Team das Potenzial hat, oben mitzuspielen.

Auf einen seiner größten Konkurrenten trifft der Verein morgen bereits mit dem EHC Troisdorf. Außerdem gehört der ESV Bergisch Gladbach zu den stärkeren Teams in der Gruppe. Vervollständigt wird die Landesliga vom GSC Moers, TuS Wiehl und Neusser EV 1b. Eigentlich war die Spielklasse mit acht Mannschaften geplant worden, doch der Königsborner JEC und auch der Herforder EV 1b mussten kurzfristig zurückziehen. Deshalb treffen die Solinger auf jeden Konkurrenten fünf Mal und werden bis zum 31. März 2017 somit 25 Liga-Spiele bestreiten.

"Wir haben zwei starke Reihen", ist sich Neuber sicher. Der Kapitän steht derzeit zusammen mit Brett Lucas und Felix Wolter auf dem Eis. Dahinter spielen Marvin und Steffen Wintgen gemeinsam mit Sascha Fuchs. "Auch der dritte Block wird mithalten können", meint der Kapitän. Tobias Münch, Zugang Patrick Varga und Kai Peters kommen dafür infrage. Ein paar Abgänge musste die Mannschaft verkraften. Marvin Wollmann, Andreas Wichterich, André Könitzer und Alexander Czaika verließen den Klub, einziger echter Zugang ist Varga. "Und aus dem Nachwuchs sind ein paar nach oben gerückt", berichtet Neuber. Wie Verteidiger Jaron Rautenberg oder die Stürmer Fabian Schäfer und Julen Albizu.

Gegen die Troisdorfer erwartet die Klingenstädter heute bereits ein heißer Tanz. Zwei Vorbereitungsspiele zwischen den beiden Mannschaften waren sehr umkämpft. In Troisdorf gewannen die Gastgeber mit 5:4, an der hiesigen Birker Straße ging es 5:5 aus. Komplett werden die Solinger nicht auflaufen. Abwehrmann André Aichele ist am Meniskus operiert worden und fällt noch eine Weile aus. "Außerdem ist Veit Spauszus noch leicht verletzt", sagt Marek Fuchs. "Und wir haben noch ein paar erkankte Spieler, über die ich noch nichts genaues sagen kann." Druck spürt der Coach nicht. "Die Jungs sollen sich einspielen", sagt er ganz locker. "Wir schauen mal, wie es läuft."

Ganz so entspannt, wie er hier klingt, soll Fuchs aber gar nicht sein. "Er zieht eine harte Linie durch", weiß Neuber. "Aber die Mannschaft zieht mit. Ich hoffe, dass das so bleibt."

Quelle: RP
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