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Eishockey
EC Bergisch Land hofft weiter auf den ersten echten Sieg

Eishockey: EC Bergisch Land hofft weiter auf den ersten echten Sieg
Nico Rosewe muss aus beruflichen Gründen kürzertreten. FOTO: Mak (Archiv)
Solingen. Heute kommt Hamm, und am Sonntag geht es für das Eishockeyteam zum TuS Wiehl, wo es am Grünen Tisch die einzigen Zähler gab. Von Thomas Rademacher

Der EC Bergisch Land wartet immer noch auf seinen ersten sportlichen Sieg in der 1. Liga West. "Der Stimmung tut das keinen Abbruch", stellt Trainer Jörg Mülstroh klar. "Am Sonntag in Köln sind wir verpfiffen worden und haben sogar beim Verband darum gebeten, den gleichen Schiedsrichter sobald nicht mehr zu bekommen." Das Solinger Eishockeyteam bleibt deshalb optimistisch. Spätestens am Sonntag in Wiehl soll es endlich klappen mit dem ersten Sieg.

Zuvor müssen die Bergischen allerdings zu Hause gegen Lippe-Hockey-Hamm ran. Der Tabellendritte ist heute zu Gast an der Birker Straße und dürfte die Partie recht entspannt angehen. Das Hinspiel gewannen die Westfalen mit 13:3. "So gesehen kann es für uns diesmal nur besser laufen", meint Mülstroh. Doch mit Andreas Wichterich (Prellung), Veit Spauszus und Philipp Slesinski (beide krank) fallen gleich drei Stamm-Verteidiger aus. "Mit Glück sind die beiden Erkrankten am Sonntag wieder dabei, aber gegen Hamm wird es eng."

Überhaupt nicht mehr auf dem Eis für den ECBL werden Nico Rosewe und Dino Maiellaro stehen. Beide schaffen es aus beruflichen Gründen kaum, regelmäßig zum Training zu erscheinen. "Wir haben da offen drüber gesprochen, so dass es besser für die beiden war, den Verein zu wechseln", erläutert der Coach. Rosewe und Maiellaro wechselten in die NRW-Liga nach Bergisch Gladbach, wo sie mit deutlich weniger Aufwand spielen können.

Am Sonntag soll es trotzdem klappen mit dem ersten sportlichen Sieg. Der TuS Wiehl konnte das Hinspiel zwar nach Penaltyschießen gewinnen, die Punkte wurden aber später wieder abgezogen, weil er einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Mülstroh: "Jetzt wollen wir die Wiehler auch sportlich schlagen. Die Chance ist da, weil wir im Hinspiel nicht gerade gut gespielt haben." Die Partie ist zugleich der Kampf um den vorletzten Tabellenplatz. Beide Mannschaften stehen mit nur drei Zählern in der Liga ganz unten.

In Wiehl wird im Übrigen Julen Albizu dabei sein. Mülstroh hat sich entschieden, den 18-jährigen Nachwuchsspieler Luft im Männer-Eishockey schnuppern zu lassen. "Er trainiert schon länger mit, so dass ich mir vorstellen kann, ihn im Sturm auch zum Einsatz zu bringen."

Quelle: RP
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