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EC Bergisch Land verkrampft ab dem zweiten Drittel

Lokalsport: EC Bergisch Land verkrampft ab dem zweiten Drittel
Marvin Wintgen FOTO: mak (Archiv)
Solingen. EC Bergisch Land - ESC Paderborn 6:7 nach Penaltyschießen (4:3, 2:1, 0:2 - 0:1). Eigentlich sah alles nach einem klaren Sieg für den EC Bergisch Land in der Pokalrunde der 1. Liga West aus. Zwei Mal Marvin Wintgen sowie Felix Wolter und Louis Mutz brachten das Solinger Eishockeyteam im ersten Drittel mit 4:1 gegen den ESC Paderborn in Front. "Wir hätten zu dem Zeitpunkt schon zehn Tore machen müssen", haderte Trainer Jörg Mülstroh.

Doch es kam noch schlimmer. Die Mannschaft vergab auch die klarsten Gelegenheiten und verkrampfte mit zunehmender Spielzeit merklich. Speziell, nachdem die Paderborner auf 3:4 verkürzt hatten, fehlte den Hausherren die Leichtigkeit. Zwar stellten Brett Lucas und Wolter auf 5:3 beziehungsweise 6:4, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Sie glichen die Partie im Schlussdrittel zum 6:6 aus und erzwangen so ein entscheidendes Penaltyschießen. In diesem trafen die Solinger überhaupt nicht, während Paderborn seinen vierten Versuch zum Sieg verwandelte.

Der ECBL nahm somit nur einen Zähler aus der Partie für die Tabelle mit. "Und klar, das waren zwei verlorene Punkte", wusste auch Mülstroh. "Wir waren einfach zu blöd, haben dann auch noch zu viele Strafen kassiert und individuelle Feher gemacht. Die Jungs haben es mit der Brechstange versucht, was natürlich nie eine gute Idee ist."

(trd)
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