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Eishockey
ECBL behält im zweiten Penaltyschießen die Nerven

Eishockey: ECBL behält im zweiten Penaltyschießen die Nerven
Andreas Wichterich verwandelte seinen Penalty sicher. FOTO: Mak (Archiv)
Solingen. EC Bergisch Land - Dinslakener Kobras 5:4 nach Penaltyschießen (2:1, 1:1, 1:2 - 2:1). Beinahe wäre dem ECBL eine Überraschung nach 60 Minuten gelungen. Doch in der Schlussminute glich Dinslaken die Partie in der 1. Liga West zum vierten Mal aus und retteten sich so ins Penaltyschießen. Das gewannen die Solinger und sicherten sich damit ihren zweiten und dritten Punkt des Wochenendes, nachdem die Mannschaft zwei Tage zuvor gegen die Reserve des Kölner EC ebenfalls nach Penaltyschießen verloren hatte.

Zwei Mal Marvin Wintgen sowie Felix Wolter und Tim Neuber erzielten jeweils die Führung gegen die Dinslakener, die sich jedoch nie aufgaben. Besonders bitter war der Ausgleich nach Neubers 4:3 in der 59. Minute. Nur 30 Sekunden später schlugen die Gäste erneut zurück. "Klar war das ein bisschen ärgerlich", fand Trainer Jörg Mülstroh. "Aber Dinslaken hat am Ende auch Vollgas gegeben. Da kann das natürlich passieren." Der Coach war hochzufrieden mit seiner Truppe. Tizian Winkelsträter bot eine hervorragende Leistung im Tor, und die Mannschaft überzeugte durch eine engagierte und disziplinierte Spielweise. "Die meiste Zeit haben wir unser Spiel gemacht und haben uns den Dinslakenern nicht angepasst. Das war unsere Stärke."

Im abschließenden Penaltyschießen behielten die Hausherren diesmal die Nerven. Brett Lucas und Andreas Wichterich verwandelten ihre Versuche und sicherten somit zwei Punkte. "Das war wichtig für die Jungs - vor allem, nachdem sie gegen Köln überlegen waren und dann trotzdem knapp verloren haben", meinte Mülstroh.

(trd)
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