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Eishockey
ECBL gibt die Führung gleich drei Mal aus der Hand

Solingen. EC Bergisch Land - Kölner EC 4:5 nach Penaltyschießen (1:1, 2:1, 1:2 - 0:1). Dass die junge Reserve der Kölner Haie dem EC Bergisch Land nicht liegt, hatte ECBL-Trainer Jörg Mülstroh bereits im Vorfeld erläutert. Die Domstädter kämpfen traditionell um jeden Meter Eis und sind dem EC Bergisch Land läuferisch überlegen.

So war der Verlauf der Begegnung in der 1. Liga West keine große Überraschung. Das Solinger Eishockeyteam hatte mehr Spielanteile, nutzte seine Chancen aber nicht effektiv genug: Marvin Wintgen traf zwei Mal Latte oder Pfosten, dazu vergaben Tim Neuber, Brett Lucas, Felix Wolter und Steffen Wintgen beste Gelegenheiten. So blieben die Gäste im Spiel, obwohl die Bergischen mehrfach in Führung gingen. André Könitzer besorgte das 1:0 in der 6. Minute, doch nur 120 Sekunden später glichen die Kölner durch Janik Herzog aus. Im zweiten Durchgang kamen die Hausherren durch Wolter und Neuber erneut zu einem 3:2-Vorsprung. Fünf Minuten vor dem Ende trafen die Gäste zum 3:3. Sogar das 4:3 - erneut durch den starken Wolter - genügte dem ECBL nicht. Gerade hatten die Solinger eine Strafe gegen Sascha Fuchs überstanden, da nutzten die Domstädter die Unordnung, während sich die Solinger neu sortierten, zum Ausgleich. "Das war schon ärgerlich", haderte Mülstroh. "Die Punkte hätten wir bei uns halten können." Am Schluss ergatterten die Hausherren nur einen Zähler, denn das Penaltyschießen ging nach drei Fehlversuchen an den KEC. Steffen Wintgen, Wolter und Neuber vergaben, "weil sie zocken wollten, anstatt einfach zu schießen", beschrieb Mülstroh. Das wäre die bessere Wahl gewesen, weil das Eis bereits in Mitleidenschaft gezogen war.

Die Heimpartie gestern Abend gegen die Dinslakener Kobras war bei Andruck dieser Ausgabe nicht beendet.

(trd)
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