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Lokalsport
"Es war eine rein sportliche Entscheidung"

Lokalsport: "Es war eine rein sportliche Entscheidung"
Stefan Windscheif (l.) und Alexander Walkenhorst. FOTO: Köhlen (Archiv)
Solingen. Ein Jahr vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio hat das Beachvolleyball-Nationalteam Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif verkündet, getrennte Wege zu gehen. Dabei hatte es für die beiden Ex-Spieler der Solingen Volleys, die seit Mitte des Jahres für Schwarz-Weiß Essen an den Start gingen, zu Saisonbeginn gar nicht schlecht ausgesehen: Zwei Siege fuhren sie auf der Smart Beach Tour ein.

Weitere Top-Platzierungen wollten aber nicht folgen. Zuletzt zog das Duo bei der Europameisterschaft in Klagenfurt ins Achtelfinale ein und scheiterte dort nur knapp an den späteren Siegern aus Lettland. "Wir haben zuletzt nicht mehr daran geglaubt, die sportlichen Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen", begründet Walkenhorst die Trennung auf der Homepage des Deutschen Volleysball-Verbandes (DVV). Windscheif ergänzt: "Wir hatten eine super Zeit miteinander und sind nach wie vor gute Freunde. Es war eine rein sportliche Entscheidung."

DVV-Vizepräsident Andreas Künkler sagt: "Nach den eher enttäuschenden Ergebnissen der letzten Wochen und Monate sind wir gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Trennung für alle Beteiligten das Beste ist. Es ist schade, dass Alex und Stefan ihr vorhandenes Potenzial nicht gemeinsam in den Sand bringen konnten und als Team nicht zusammen gefunden haben." Im Hinblick auf Olympia 2016 ist der Zeitpunkt der Trennung denkbar ungünstig, da es nun sehr schwer wird, sich noch für Rio zu qualifizieren.

(sobi)
 
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